Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minEs war ein schöner Zufall, der Nuhat zum Rollberger Gemeinschaftsgarten brachte. In einer Elterngruppe der Regenbogenschule, die ihr Sohn noch bis zu den Sommerferien besuchte, wurde Unterstützung für eine Garten-AG gesucht – Nuhat meldete sich unmittelbar an. Vor Jahren hatte sie bereits selbst einen eigenen Kleingarten, für den sie sich erstes Wissen angeeignet und in der Praxis erprobt hatte.
Diese Erfahrungen bringt sie heute als fester Bestandteil in das Projekt ‚Rollberg Paradise‘ ein, das in der Zusammenarbeit zwischen dem Prinzessinnengarten-Kollektiv und engagierten Anwohnenden zu einer grünen Oase erblühen konnte.
Hier, inmitten des Rollbergkiezes, zwischen meterhohen Maispflanzen, liebevoll zusammengestellten Tomatensorten und duftenden Basilikumpflanzen, findet Nuhat nicht nur Ruhe, sondern auch das Gefühl von gelebter Gemeinschaft.


Wir haben die Rollbergerin während ihres wöchentlichen Gartentags besucht, um mit ihr über ihre Begeisterung für das Gärtnern, die positiven Auswirkungen des Gartens auf ihr Leben sowie Tipps für Interessierte zu sprechen.

Wenn du an den Gemeinschaftsgarten denkst, welche drei Worte kommen dir spontan in den Kopf?

Natur, Erholung, Paradies.

Und wie viel Zeit verbringst du hier? Was sind deine Aufgabenbereiche?
Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal komme ich an einem Tag mehrere Male her, an anderen Tagen dafür gar nicht. Ich komme meist spontan vorbei, wenn kein Kind zu Hause ist. Wenn es viel zu tun gibt, so wie heute zum Beispiel, bin ich locker drei, vier Stunden hier. Dann gieße ich, lockere Erde auf, binde Pflanzen hoch, entferne abgestorbene Blätter. Außerdem habe ich zwei eigene Beete, um die ich mich kümmere. Ich bin überall. Aber die Arbeit fängt schon viel früher an: Im Januar säe ich bereits Samen in meinem Wintergarten aus. Manchmal retten wir auch Pflanzen. Durch das Prinzessengarten-Kollektiv, das in diesem Jahr dazugekommen ist, haben wir mehr Beete bekommen, was mit mehr Arbeit einhergeht - aber wir machen es ja gerne, deshalb vergesse ich oft die Zeit hier. 

Der Garten ist also ein fester Teil deines Alltags geworden; was macht ihn für dich so besonders?

Ich komme hier einfach absolut zur Ruhe, er ist ein Rückzugsort für mich. Abgesehen von der Zeit, wenn hier gemeinschaftlich gearbeitet wird, komme ich gern in den Abendstunden vorbei, um mich auszuruhen vom Alltag. Manchmal schnappe ich meine Kinder und wir essen hier zusammen. Auch wenn es mir nicht so gut geht, komme ich her. Es ist wirklich ein Paradies für mich, du bekommst von der Außenwelt nichts mehr mit – und das mitten im Zentrum von Berlin, mitten im Rollbergkiez.

Welche anderen positiven Auswirkungen hat der Garten auf dein Leben?
Zum Beispiel habe ich meine Nachbarin Claudia hier getroffen. Wir wohnen zwar seit 30 Jahren im selben Kiez, aber kannten uns vorher nicht. Hier im Garten kommt man ins Gespräch, lernt sich kennen. Das war für mich ein sehr wichtiger Punkt: Anwohnende kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Menschen begegnen, sich gesund fühlen, vielleicht auch gesund werden, superfrisches Gemüse ernten.

Das muss schön sein, die unterschiedlichsten Menschen aus der Nachbarschaft hier zu treffen. Was schätzt du an den Personen, die hier aktiv sind, am meisten?
Dass sie Respekt vor der Natur haben, so wie ich. Ich kenne jede Pflanze, die ich hier in der Hand habe. Wenn sie etwas zum Ernten liefert, dann danke ich ihr, das ist ja nicht selbstverständlich. Alles, was uns hier umgibt, sind Lebewesen, mit denen du reden musst. Die Menschen hier behandeln ihre Umgebung gut, sorgen und kümmern sich. Wir haben auch ganz viele Tiere hier, zum Beispiel Eulen. Ich würde sagen, dass wir auf jeden Fall ein starkes Gemeinschaftsgefühl haben, wir machen alles zusammen, teilen alles. Jede Person wird hier freundlich empfangen und Menschen, wie beispielsweise Tom, erklären dir alles mit einer riesigen Geduld, stehen für jede*n bereit.

Und was für Gemüse hast du hier bereits angebaut und geerntet?
Jede Menge! Gurken, Tomaten, bestimmt über dreißig Sorten. Auberginen haben wir, weiße, schwarze, lilafarbene. Viele Paprikasorten. Peperoni, scharfe, nicht scharfe, runde, rote, grüne, gelbe. Zucchini, Blumenkohl, Brokkoli. Grüne Zwiebeln, ganz viel Minze, sehr viel Kürbis dieses Jahr. Sauerampfer, Thai-Basilikum, Bohnen, Maulbeeren, Feigen, Mais, unterschiedliche Kohlsorten. Kräuter: Oregano, Thymian, Bohnenkraut, Petersilie. Vor allem unsere Tomaten sind so süß! Es reicht schon, wenn man sie sich einfach nur anschaut, die waren Babys zu Hause!

Beeinflusst der Garten auch deine Ernährungsweise, deine Einkäufe und deine Art zu kochen?
Auf jeden Fall! Wenn du Lebensmittel von hier mitnimmst und kochst, schmeckt das ganz anders, als wenn du im Supermarkt etwas kaufst – auch, weil ich weiß, dass wir hier nicht spritzen und wirklich alles Natur pur ist. Vergleich einfach nur die Gurken, die riechen richtig nach Gurken! Diesen Geruch bekommst du sonst nicht in die Nase. Es ist zwar nicht so, dass wir hier ständig riesige Ernteerträge haben, aber trotzdem kaufe ich mit meinem neuen Wissen bewusster ein.

Wem würdest du raten, sich in diesem Gemeinschaftsgarten einzubringen?
Menschen, die Natur lieben. Menschen, die einsam sind. Wenn du im Garten bist, kannst du dich mit allen Menschen und Pflanzen hier unterhalten. Hier zu sein, hilft gegen die Einsamkeit, gegen Schmerzen, gegen psychische Erkrankungen, finde ich. Und natürlich Menschen, die wirklich mitarbeiten wollen und nicht nur für die Ernte kommen - man muss auch die Arbeit von anderen respektieren.

Und wenn eine Person gerne mitmachen möchte, wie läuft das dann ab?
Wir haben bestimmte Gartentage, zu denen alle interessierten Menschen kommen können. Bis Ende September findet noch mein Gartentag statt, jeden Freitag von 10 bis 12 Uhr in der Roland-Krüger-Straße 6. Das Prinzessengarten-Kollektiv hat ihren immer dienstags, zwischen 15 und 18 Uhr. Einfach reinkommen und fragen: „Was macht ihr? Wir möchten mitmachen!“ Den Rest zeigen wir euch dann!

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Das Projekt „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich Gärtnern im Rollberg“ wird finanziert mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“.

Text und Bilder: QM Rollbergsiedlung, August 2025

Großer Kiezputz am 16.04.2026- mach mit!

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Besser als zu jammern ist es allemal, gemeinsam anzupacken. Im Rahmen der berlinweiten Aktion "Zusammen ist besser – Berlin räumt auf" des Berliner Radiosenders rbb 88.8 werden wir Berlinerinnen und Berliner vom 14. bis 29. April 2026 gemeinsam unsere Stadt schöner machen. 12 Bezirke in 12 Tagen, jeden Tag ist ein anderer Bezirk dran. Und jeder kann mitmachen. Auch wir machen mit und veranstalten eine große Kiezputzaktion im Rollberg.

Wann und wo?

10:00 – 12:00 Uhr: Treffpunkt Briesestr. 17, 12053 Berlin
13:00 – 14:00 Uhr: Treffpunkt Falkstr. 25, 12053 Berlin
17:00 – 19:00 Uhr: Treffpunkt Kopfstr. 26, 12053 Berlin

Gemeinsam befreien wir unsere Gehwege, Beete und Spielplätze vom Müll. Wir bringen Musik, Greifzangen, Müllsäcke, Snacks und gute Laune mit. Ihr bringt fleißige Hände – Kinder und Erwachsene sind herzlich willkommen.
Wir freuen uns auf euch und eure Hilfe, euer QM-Team

Müll im Rollberg: Stimmen und Engagement aus dem Kiez

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

„Die Situation im Kiez ist desaströs und die Vermüllung beeinträchtigt die Lebensqualität beträchtlich“, sagt Beate, eine Rollberger Bewohnerin, die sich seit einigen Jahren für einen sauberen Kiez engagiert. Auch die Umfragen vom Quartiersmanagement-Team und die Umfrage vom Kiezlabor (2025) bestätigen: Überfüllte Eimer, Sperrmüll an den Straßenrändern und Abfallberge vor den Containern werden als Ärgernis wahrgenommen. Die Folge ist ein Gefühl von Vernachlässigung, das Frustration und Rückzug verstärken kann. Doch gleichzeitig gibt es immer wieder Engagement aus der Nachbarschaft: Bewohner*innen, Initiativen, Schulen und eine besonders engagierte Gruppe von Menschen mit Beeinträchtigung setzen sich regelmäßig und aktiv für mehr Sauberkeit und für die Stadtnatur ein. Ihre Geschichten zeigen, was gemeinsames Handeln verändern kann – und warum es trotzdem eine häufigere Müllabholung und gut finanzierte Stadtreinigung braucht.

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Der Müll und Neukölln – das sagt die BSR dazu!

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Fragt ihr euch auch immer wieder, wer eigentlich für den Müll und seine Entsorgung die Verantwortung trägt? Wir haben uns das Ergebnisprotokoll eines Austausch mit der Berliner Stadtreinigung (BSR), Bundestagsabgeordneten Hakan Demir und engagierten Initiativen und Bürger*innen aus Neukölln zum Thema Stadtsauberkeit in Neukölln angeschaut und die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Reinigungsklassen, Zuständigkeiten, Entsorgungsangebote etc. für euch zusammengefasst. Spoiler: Zuständigkeiten sind oft komplizierter, als man denkt. 

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Weniger Müll in Neukölln: Ergebnisse der Konferenz 2026 aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Am 12. Februar 2026 fand im Nachbarschaftshaus am Körnerpark die Konferenz „Weniger Müll in Neukölln – Wie schaffen wir das?“ statt.  Es kamen Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Nachbarschaftshaus am Körnerpark zusammen, um über Lösungen für das Müllproblem in Neukölln zu diskutieren. Ziel der Konferenz war es, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, Verantwortlichkeiten zu klären und neue Ansätze für mehr Sauberkeit im Kiez zu finden. Im Mittelpunkt standen drei Leitfragen: Was können Politik und Zivilgesellschaft konkret tun? Wie können Kommunikation und Vernetzung verbessert werden? Welche Maßnahmen funktionieren nachweislich?

    Wir fassen die Ergebnisse für euch zusammen und zeigen: Es gibt verschiedene Ansätzen, die wirken könnten. 

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    Unterschriftenaktion für „Nord-Neukölln müllfrei“- unterschreibe und sammle mit!


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Selbst beim Kiezputz mit anpacken – schön und gut. Aber du möchtest mehr und lanfristig etwas erreichen?! Zum Beispiel, dass Neukölln dauerhaft müllfrei wird? Das Kulturlabor Trial & Error e. V. findet, dass Neukölln Besseres verdient als Müll-Slalom und Rattenplage. Deshalb haben die Pädagog*innen, Designer*innen, Medien-Aktivist*innen, Künstler*innen und Gärtner*innen des Kollektivs das Bündnis „Nord-Neukölln müllfrei“ ins Leben gerufen und einen Einwohner*innenantrag gestartet.
    Für diesen Antrag wollen sie  - gemeinsam mit dir?- bis Juli 1500 Unterschriften von Neuköllner*innen sammeln und so den Forderungen an die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln Nachdruck verleihen:
    1. Bessere Umweltbildung!
    2. Die BSR soll ihre Arbeit nachweislich besser machen!
    3. Drogenmüll muss zeitnah und fachgerecht entsorgt werden!
    4. Mehrwegbecher und -geschirr muss vom Bezirk gefördert werden!
    5. Es braucht eine Verpackungssteuer für To-Go-Müll!

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    Sperrmüll einfach abstellen? Das wird ab sofort teuer!

    preisSperrmüll nachts heimlich rausstellen und hoffen, dass es niemand merkt? Schlechte Idee! Wer sein altes Zeug auf dem Gehweg ablädt, zahlt in Berlin ab sofort richtig drauf. Der Senat hat die Bußgelder für illegale Müllentsorgung drastisch erhöht:
    - Die alte Matratze einfach an die Ecke gelehnt? Macht bis zu 1.500 Euro.
    - Das durchgesessene Sofa auf dem Gehweg geparkt? Kann bis zu 4.000 Euro kosten.
    - Den kaputten Kühlschrank oder die Waschmaschine heimlich rausgestellt? Bis zu 15.000 Euro.

    Sie wollen es genau wissen? Die neuen Bußgelder für falsch abgestellten Sperrmüll finden Sie hier: So teuer kann es werden: Bußgelder im Überblick. Die neuen Bußgelder stehen nicht nur auf dem Papier: Berlin kontrolliert nun deutlich strenger. Die Ordnungsämter sind mit verstärktem Personal in den Kiezen unterwegs. Hierzu gibt es sogar eine Zielvereinbarung zwischen Senat und Bezirken. In den Bezirken Neukölln und Mitte wurde bereits eine Soko Müll gegründet. Wer seinen Sperrmüll einfach abstellt, muss damit rechnen, erwischt und zur Kasse gebeten zu werden. Denn mehr als 13 Millionen Euro kostet es jedes Jahr, illegalen Müll zu beseitigen. Geld, das zum Beispiel für Parks, Kitas und Schulen fehlt. Es geht dabei nicht nur ums Geld. Jeder illegal abgestellte Gegenstand belastet die Umwelt, verschlechtert das Stadtbild und kostet viel Frust. 
    Quelle: https://www.berlin.de/stadtsauberkeit/bussgelder/  (08.04.2026)

    Alle Materialien für den schnellen Kiezputz in der KÜMMER-DICH-UM-DEINEN-KIEZ-STATION


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Seit Mai 2025 gibt es die KÜMMER-DICH-UM-DEINEN-KIEZ-BANK im Rollberg. Sie steht in der Falkstraße gegenüber des Mieterbeiratsbüros zwischen Kiezanker und QM-Büro, direkt am Eingang der Kinderspielplätze. Das Tolle ist, dass sie nicht nur als Bank dient, sondern vor allem als kostenlose Ausleihbox alles enthält, was du für einen Kiezputz brauchst: Greifer, Müllbeutel, Eimer. 
    Und so geht's: Scanne den QR-Code mit deinem Handy -oder merke dir direkt den Code vom Zahlenschloss "0070" und öffne die Box. Nimm dir, was du und deine Freund*innen zum Aufräumen brauchen und lege es bitte nachher wieder zurück. Entsorge den Müll in den großen Mülltonnen im Müllkäfig. Und, erzähle es weiter! Du wirst sehen, du wirst Dank von den Menschen, die das ganz genau beobachten, ernten. ;-)

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    Neuköllns Plan gegen die Vermüllung: die Intiative NULL MÜLL NEUKÖLLN und ihre Tipps

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Das Bezirksamt Berlin-Neukölln entwickelt eine Zero Waste Strategie, um das Abfallaufkommen in Neukölln zu reduzieren. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Plattform ‚Null Müll Neukölln‘. Ziel ist es, gemeinsam Müll zu vermeiden, die Abfallentsorgung zu verbessern und neue Ideen zu fördern. Von Tausch- und Sperrmüllmärkten bis hin zu Mehrweg-Beratung bis hin zu “Kümmer-dich-um-deinen-Kiez”-Sitzbänken: Auf der Website von Null Müll Neukölln kann man die bezirklichen Projekte und Ideen für ein müllfreies Neukölln entdecken. Außerdem zu finden sind zahlreiche Tipps und Informationen, wie du deinen Kiez auf viele Arten sauber halten kannst. Organisiere einen Kiezputz (hier findest du die Schritt-für-Schritt-Anleitung inklusive Plakatvorlage) oder eine Kleider-Tauschparty mit deinen Nachbar*innen. Auch dazu gibt es Infos und Hilfestellungen.

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    Müll melden in 60 Sekunden: Die Ordnungsamt-App oder bei trash-cam.com


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Wer Müll entdeckt, kann und sollte den Fund entweder über die Ordnungsamt-App oder die Trash-Cam (auf Deutsch: Müllkamera) melden. An die Ordnungsamt-App werden jeden Monat tausende Meldungen an die Berliner Ordnungsämter geschickt – in Neukölln waren es im Jahr 2025 insgesamt 46 768. Mehr als 40 Prozent der Meldungen betreffen die illegale Abfallbeseitigung. 

    Die Meldung des Mülls selbst erfolgt in wenigen Schritten entweder online oder in der App:
    1. Auswahl des Menüpunkts "Müll".
    2. Mache ein Foto von dem Sperrmüll
    3. Gib den Standort des Gegenstands an.
    4. Beschreibe kurz, um welchen Müll es sich handelt.
    5. Lasse deine E-Mail Adresse da und werde informiert über den Abholprozess. 

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    Neues vom Rollberger Projekt „Respekt leben“

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    "Habt ihr oder eure Kinder schon einmal Diskriminierung erlebt und wusstet nicht genau, wie ihr damit umgehen sollt?
    Wurdest du oder dein Kind wegen Name, Aussehen oder Religion unfair behandelt? Fühltest du dich bei Behörden oder Ärzt*innen nicht ernst genommen? Bist du unsicher, ob dein Erlebnis Diskriminierung war?" Diesen und ähnlichen Fragen gehen Rojda, Hero und Xece von Yekmal e. V. und der Neuköllner Anlaufstelle gegen Diskriminierung als neue Ansprechpartnerinnen im Rollberger Projekt „Respekt leben – Diskriminierung im Rollberg keine Chance geben“ nach. Mit Menschen aus dem Kiez sprechen sie über diskriminierende Erlebnisse im Alltag, in der Schule, im Beruf oder im Kontakt mit Behörden. Gemeinsan besprechen sie: Was kann ich tun, wenn ich Diskriminierung erlebe? Derzeit führen Rojda und ihre Kolleg*innen zwei regelmäßige Gruppenangebote durch – ihre Themen: Mehrfachdiskriminierung, biografisches Erzählen, Alltagsrassismus und Diskriminierung bei muslimischen Kindern und Jugendlichen. Ab Anfang April soll es in den Räumen des Kinder- und Jugendzentrums Lessinghöhe zusätzlich Workshops mit Jugendlichen geben. Hier erfährst du mehr über das neue Projekt im Kiez. 

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    Theaterkurs zu Kinderrechten weltweit im KiJuZ Lessinghöhe

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    1000115985Nach den Osterferien startet ein neues wöchentliches Theater- und Storytelling-Projekt zum Thema #Kinderrechte #weltweit. Es geht von April bis Juli und ist für Kinder und Jugendliche von 8 bis16 Jahren gedacht.

    Worum geht's?
    Kinder haben Rechte! Aber welche sind das eigentlich? Gemeinsam mit euch wollen die Dozent:innen die Kinderrechte kennen lernen. Wir wollen uns außerdem mit Geschichten von Kindern weltweit auseinandersetzen und erforschen, wie es um Kinderrechte in anderen Ländern steht. Am Ende soll eine szenische Lesung oder ein Theaterstück entstehen, das die am Projekt beteiligten dann aufführen werden. Die Teilnehmenden entscheiden, welche Geschichten und Kinderrechte auf die Bühne kommen.

    Wann? Der Kurs findet jeden Donnerstag statt. Er startet nach den Osterferien und geht bis zu den Sommerferien. Das erste Treffen ist am Donnerstag, den 16.04.2026, um 15:00 Uhr.
    Wo? Der Workshop findet im Bewegungsraum im Jugendzentrum Lessinghöhe – Mittelweg 30, Nähe U-Bahnstationen Leinestraße (U8) und Karl-Marx-Straße (U7) – statt.

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    Rollberger Stadtteilmütter kreativ gegen antimuslimischen Rassismus

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    In letzter Zeit tauchen im Kiez vermehrt rechtsextremistische Sticker und Tags auf, also kleine Aufkleber an Laternen und Stromkästen oder Schmierereien an Wänden. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen – einer von ihnen ist Dominik vom Institut für konkrete Utopien. Dieses hat die Problematik gemeinsam mit den Rollberger Stadtteilmüttern diskutiert und Plakate und Sticker entwickelt.

    Wer seid ihr und was macht ihr?
    Wir sind das Institut für konkrete Utopien, ein Projekt des Club of Engineers and Friends e. V. und wir beschäftigen uns mit der Frage, wie wir als Menschen in Zukunft leben wollen.
    Im Rahmen unseres Projekts wollen wir Räume schaffen, in denen Menschen ihre Kreativität entfalten und zu Denker*innen und Visionär*innen werden können. 
    Gemeinsam wollen wir über alternative Möglichkeiten des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft nachdenken und positive Zukunftsvorstellungen – Utopien –  entwickeln.
    Unsere Utopien wollen wir direkt in die Umsetzung bringen, also künstlerisch sichtbar machen und somit zu „konkreten“ Utopien entwickeln. Hierbei möchten wir vor allem Menschen einbinden, die keine Stimme haben, bzw. in unserer Gesellschaft seltener Gehör finden. Das Projekt wird vom Bund gefördert unter dem Schlagwort gesellschaftlicher Zusammenhalt. 


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