Damit können Sie aktiv am Geschehen teilnehmen und haben die Möglichkeit, die für Sie zusammengestellten aktuellen Informationen bequem zu nutzen.
Plakataktion: Was wäre der Rollberg ohne Quartiersmanagement?
Am Donnerstag, den 22. September startet um 14 Uhr das diesjährige Kiezfest. Parallel dazu findet auch die Wahl des Quartiersrates statt. Das Kiezfest wird vom Ur-Rollberger Hussein Chahrour organisiert, der über beste Kontakte zu Musikern und anderen Bühnenkünstlern verfügt. Kommen Sie vorbei, es wird unterhaltsam!
Am 22. September wird auf dem Kiezfest der Quartiersrat neu gewählt.
Lassen Sie sich wählen und wählen Sie mit!
| Plakataktion: Was wäre der Rollberg ohne Quartiersmanagement? |
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| Streitgespräch über die Zukunft der "Sozialen Stadt" |
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Am Dienstag, den 23. August diskutierten Vertreter aus der Berliner Landespolitik über die Zukunft des Programms "Soziale Stadt". Eingeladen hatte der Arbeitskreis Berliner Quartiersmanagement Beauftragter (AKQ) in Kooperation mit der Stiftung Leben in Berlin. SPD, LINKE Bündnis 90/ Grüne und CDU wollen am Programm festhalten, so das Fazit. Die FDP, die als die größte Kritikerin von Quartiersmanagement in Erscheinung tritt, blieb der Diskussion fern. [weitere Infos] |
| Hand in Hand gegen Gewalt – Berliner Moscheen und die Alevitische Gemeinde zu Berlin setzen ein Zeichen! |
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Vom 9. bis zum 15. September 2011 findet unter der Schirmherrschaft des Senators für Inneres und Sport, Dr. Ehrhart Körting, eine Aktionswoche zum Thema "Hand in Hand gegen Gewalt – Berliner Moscheen und die Alevitische Gemeinde zu Berlin setzen eine Zeichen!" statt. Zielgruppen sind sowohl die jeweiligen Gemeindemitglieder als auch die Berliner Öffentlichkeit. [weitere Infos] |
| Jede Stimme 2011 - Woche der symbolischen Wahlen |
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Auch bei den diesjährigen Wahlen zum Abgeordnetenhaus im September werden ca. 13% der in Berlin gemeldeten Menschen von der Wahl ausgeschlossen sein, weil sie nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Um auf dieses bestehende Teilhabe- und Demokratiedefizit aufmerksam zu machen und eine öffentliche Debatte über die Ausweitung politischer Partizipationsrechte anzustoßen, findet vom 29.8. bis 4.9.2011 im Rahmen der Kampagne „Jede Stimme 2011“ berlinweit die Woche der symbolischen Wahlen statt. [weitere Infos] |
| Kampagne zur Rettung der "sozialen Stadt" |
| Aufgrund der Kürzungen der Bundesregierung ist das Programm "Soziale Stadt" nach wie vor gefährdet. Der Arbeitskreis der Berliner Quartiersmanager (AKQ) hat deshalb eine Kampagne gestartet, mit der auf die Wichtigkeit finanzieller Förderung sozialer Projekte aufmerksam gemacht werden soll. [weitere Infos] |
| Lokaler Aktionsplan „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ |
Zum Auftakt des Lokalen Aktionsplans soll eine beteiligungsorientierte Plakataktion zum Thema „Respekt in der Vielfalt“ stattfinden. In die Aktion sollen möglichst viele und unterschiedliche Neuköllner Initiativen, Gemeinden, Vereine, Jugendeinrichtungen, Schulen u. a. einbezogen werden. Gemeinsam mit den Jugendlichen und auch den erwachsenen Neuköllnern und Neuköllnerinnen sollen Statements und Plakatentwürfe zum Thema „Respekt“ in Verbindung mit Vielfalt entwickelt werden. Für dieses Projekt werden ein Projektträger und auch Kooperationspartner gesucht, die sich an der Aktion beteiligen wollen. [weitere Infos] |
| Xenos-Förderprogramm - Anträge einreichen bis 15.07.2011 |
| Meine Geschichte - Menschen erzählen, wie der ESF* ihnen geholfen hat *Europäischer Sozialfonds für Deutschland Das Bundesprogramm XENOS (u.a. aus dem ESF gefördert) integriert Aktivitäten gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in arbeitsmarktbezogene Maßnahmen an der Schnittstelle zwischen (Berufs-)Schule, Ausbildung und Arbeitswelt. Abgeleitet vom altgriechischen xénos - der Fremde, der Gastfreund - steht der Name des Programms für Toleranz, Weltoffenheit und zivilgesellschaftliches Engagement. Weitere Infos finden Sie unter http://www.esf.de/portal/generator/6592/xenos.html XENOS ist Teil des Nationalen Integrationsplans der Bundesregierung und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. |
| Lernwerkstatt Natur des Familienkompetenzzentrums |
Seit dem 8. Mai gibt es auf dem Tempelhofer Feld die "Lernwerkstatt Natur" des Familienkompetenzzentrums.Kindern, Eltern und den pädagogischen Einrichtungen wird im Rahmen der Lernwerkstatt Gelegenheiten gegeben, Naturphänomenen auf den Grund zu gehen, mit Naturmaterialien zu experimentieren und zu gestalten. [mehr...] |
- Aktion Karl-Marx-Str. in der Kindl-Brauerei
- Ausstellung K. Stuttmann
- 111 Jahre Haus Gotteshilfe
- Film d. MaDonna Mädchentreffs im Wettbewerb
- Kurzfilm über den Rollberg
- Ausstellung "Glück" im KiKüZe
- Vobereitungskurse f. Pflegeberufe
- Tage des interkulturellen Dialogs
- Zusatzqualifikation Schneidern
- Fachtag Unternehmensgründer
- Austellung "Arbeit in Neukölln"
- Anerkennungsfeier der Heroes
- Seminare f. Existenzgünder
- Ausstellung Pop Artisten
- Jahrestagung Stadtteilarbeit
- Wettbewerb: Für Toleranz und Demokratie
- Vorbereitungskurse f. migrant. Jugendlicher auf den öffentl. Dienst
- Messe JOBAKTIV
- "Soziale Stadt retten"
- Projektwettbew. "Respekt gewinnt"
- Rathaus-Turmführungen
- Lernwerkstätten
- Badminton für Mädchen
- und mehr...
Quartiersbüro:
Falkstraße 25 (Mittelpromenade)
12053 Berlin
Telefon: (030) 68 97 72 58
Fax: (030) 76 76 43 82
Öffnungszeiten:
9.00 - 16.00 Uhr
Das Team:
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Kerstin Schmiedeknecht arbeitet seit 10 Jahren als Quartiermanagerin in Berlin-Neukölln. Seit 2003 leitet sie das Vorortbüro in der Schillerpromenade und – nach dem Trägerwechsel im Rollbergviertel – auch das Quartiersbüro in der Falkstraße 25. Als ausgebildete Architektin war sie davor viele Jahre in der Stadterneuerung und –planung in Brandenburg und Berlin tätig. Diese Arbeit hatte ihr immer sehr gefallen, deshalb ließ sie sich zunächst auch nur mit sehr gemischten Gefühlen auf die neue Rolle als Quartiersmanagerin ein. Inzwischen ist sie mehr denn je davon überzeugt, dass nur eine „integrierte Stadtentwicklung im Dialog mit den Anwohnern“ eine positiv nachhaltige Wirkung erzielen kann. |
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Die Deutsch-Jordanierin Norma Ehlers hat Sozial- und Islamwissenschaft mit Schwerpunkt Arabisch studiert. Vor ihrer Tätigkeit im QM war sie im Mädchenclub MaDonna aktiv, einem Treffpunkt für türkische und arabische junge Frauen. Dort kümmerte sie sich besonders um die Schülernachhilfe und vertrat auch Clubleiterin Gabriele Heinemann. Zuständigkeitsbereiche: Projektkonzeption und -management im Rahmen von QF 2 und QF 3, Betreuung / Moderation von Bewohnergremien, Öffentlichkeitsarbeit. |
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Die Stadtplanerin Norma Prange lernte bereits als studentische Mitarbeiterin im Rollberg- viertel und im Schillerkiez die Abläufe im Quartiersmanagement kennen. Die 28-jährige kümmert sich um Projektabwicklungen im Rahmen von QF2 und QF3. Darüber hinaus koordiniert sie die Öffentlichkeitsarbeit des QM.
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Der Dipl.-Ing. Karsten Scheffer hat seit Mai 2009 die Schwangerschaftsvertretung für Norma Prange übernommen, nachdem er seit Sommer 2008 aktiv im Quartiersmanagement Rollberg tätig war. Davor arbeitete er für verschiedene Planungsbüros u. a. in Bremen, Düsseldorf und in Berlin. Er wohnt seit 2006 in Berlin Neukölln. Zuständigkeitsbereiche: Projektkonzeption und -management im Rahmen von QF1 und QF3, Koordination Familienkompetenzzentrum, Betreuung/ Moderation von Gremien und Öffentlichkeitsarbeit. |
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Peter Gerwert ist – nach 2 Jahren Mitarbeit im QM Reuterplatz – seit März 2008 im Quartiersbüro Rollberg tätig. Vor seiner Tätigkeit im Quartiersmanagement arbeitete er 12 Jahre als Sozialplaner und Mieterberater im Rahmen des Programms der sozialen Stadterneuerung in Berlin Mitte (Wedding). Er wohnt seit 1989 in Berlin-Neukölln. Zuständigkeitsbereiche: Sekretariat, technische Abwicklung QF1 |
Sport am Rollberg
Ab dem 10. März 2008 eröffnet in der Falkstraße 27 die Sporthalle, in der abwechslungsreiche und preiswerte Sportkurse für alle Altersgruppen angeboten werden. Der Einstieg in die Kurse ist jederzeit möglich. Alle
Kurse sind sowohl für Sporteinsteiger als auch für erfahrene Sportler geeignet. In einer kostenlosen Schnupperstunde können sie das Angebot kennen lernen. Jede weitere Stunde kostet 1 Euro. Sportangebote für Kinder sind kostenlos.
Kommen Sie einfach vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch !
Kontakt:
Projektagentur
Koordinierungsstelle
Lichtenrader Straße 39
12049 Berlin
Tel: 030/255 61 928
Fax:030/255 61 927
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.projektagentur-berlin.de
im Familienkompetenzzentrum (FKZ):
Turnhalle Falkstr. 27
Tel: 030/ 2556 1913
Angebote im FKZ
(Treffpunkt ist immer die Turnhalle in der Falkstr. 27)
Entspannungskurs für Frauen - mit einer türkischsprachigen Trainerin
(z.Z Sommerpause, ab Sep. immer Mittwochs von 11:30 - 12:30 Uhr)
Montag 10.00 - 11.00 Uhr
Der Alltag verlangt uns viel ab... Um die eigenen Batterien wieder
aufzuladen, ist Entspannung von großer Bedeutung. Sie erlernen einfache
Entspannungsübungen, Phantasiereisen und Atemübungen, die Sie vom Alltag
abtauchen lassen. Auch ohne komplizierte Bewegungsabläufe ist es möglich,
Entspannung zu erfahren und die eigenen Reserven wieder aufzufüllen.. Denn
in der Ruhe liegt die Kraft!
Während des Kurses sind keine Männer anwesend
Taekwondo-Fitness für Mädchen - mit einer türkischsprachigen Trainerin
Montag 17.00 - 18.00 Uhr
In diesem Kurs können Sie sich fit machen! Alle Muskelbereiche werden
beansprucht und die Koordination wird verbessert. Die Mischung aus Fitness
und Taekwondo verbessert Ihre Kondition und Sie erlernen erste Bewegungen
dieser Kampfsportart. Mit der Zeit gelingt es Ihnen, zudringliche Personen
abzuwähren und Sie in die Schranken zu weisen.
Während des Kurses sind keine Männer anwesend
Im Sitzen fit werden (findet in der Lichtenrader Str.39 statt)
Dienstag 10.00 - 11.00 Uhr
Die Förderung Ihres Gleichgewichts, der Beweglichkeit sowie die Kräftigung
Ihrer Muskulatur ist Ziel des Kurses. Alle Übungen werden im Sitzen
durchgeführt und berücksichtigen Ihren Leistungsstand sowie mögliche,
körperliche Einschränkungen. Außerdem wird die Konzentration durch
Dehnungs-, Kräftigungs- bzw. Entspannungsübungen verbessert. Bei allem Sport
kommt aber auch der Spaß nicht zu kurz!
Senioren-Selbstverteidigung
Dienstag 14.00 - 15.00 Uhr
Für eine waffenlose Selbstverteidigung muss man weder stark noch geschickt
sein - und trotzdem kann man mögliche Angreifer wirkungsvoll abwehren - mit
Worten und Taten. Durch Bewegungsabläufe bestehend aus einfachen
Karateelementen, Training der allgemeinen Fitness und Ausdauer, des
Gleichgewichts und des Selbstbewusstseins gelingt es Ihnen, die eigene
Sicherheit in brenzligen Situationen zu bewahren. Sie können etwas für Ihre
eigene Sicherheit tun!
Yoga in der 2. Lebenshälfte
Dienstag 16.00 - 17.15 Uhr
Yoga hilft, die Beweglichkeit und Lockerheit des Körpers zu verbessern. Die
Konzentrations- und Atemübungen lösen innere Blockaden und die Meditationen
und Entspannungsreisen fördern die innere Ruhe.
So kann Yoga das geistig-seelische Wohlbefinden steigern und ungeahnte
Energieressourcen im Körper erwecken.
Die Gruppe ist speziell auf die Bedürfnisse des reiferen Menschen
abgestimmt.
In diesem Kurs lernen Sie einfache Yogaübungen, Atemübungen und
Entspannungsübungen. Die Übungen werden ihren individuellen Fähigkeiten und
Wünschen angepasst.
Fit und ausgeglichen 65+
Mittwoch 10.00 - 11.00 Uhr
Der Kurs wendet sich an alle, die Spaß an der körperlich-sportlichen
Bewegung haben und etwas für ihre Gesundheit tun wollen.
Mit vielseitigen Übungsprogrammen, wie Gymnastik, Fitnessschulung, kleinen
Spielen mit und ohne Geräte und Kräftigungsübungen, trainieren wir das
Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel. Die Übungen sind so angelegt,
dass jeder mitmachen kann.
Tanzgymnastik ab 50+
Donnerstag 17.00 - 18.00 Uhr
Für alle, die sich gerne zu Musik bewegen und etwas für Fitness oder
Kondition machen möchten. Tanzgymnastik verbindet tänzerische Abläufe mit
gymnastischen Elementen und bringt dadurch viel Spaß an der Bewegung. Es
werden kurze Choreographien erarbeitet, die leicht zum Nach- und Mitmachen
geeignet sind. Dabei werden alle Muskelbereiche trainiert und die Ausdauer
verbessert. Also: let's dance!
Offene Walking-Gruppe
immer freitags 10.30 - 11.30 Uhr
Sie haben Lust zu walken, aber Sie wollen nicht alleine laufen? Dann walken
Sie doch gemeinsam in unserer Gruppe. Unter eigener Anleitung können Sie
sich zu einer Runde durch Ihren Kiez begeben und gleichzeitig neue Leute
kennen lernen.
Walking-Stöcke können kostenlos geliehen werden.
Ballspiele für Kids ab 8 Jahren
Freitag 16.00 - 17.00 Uhr
zusätzlich
Ballspiele für Kids ab 12 Jahren
Montag 18.15 - 19.45 Uhr
In der Schule macht Ihr zu wenig Ballspiele? Kein Problem, dann komm doch
einfach vorbei und spiel mit uns Völkerball, Fußball oder andere lustige
Ballspiele! Du kannst Deine eigenen Ideen mitbringen und Deine Freunde
natürlich auch.
Teilnahme Kostenlos
Der Winterspeck muss weg!
Samstag 15.00 - 16.30 Uhr
Um die winterlichen Pfunde schmelzen zu lassen, treffen wir uns zum
gemeinsamen bewegen. Abwechslungsreiche und gezielte Gymnastik in
Kombination mit Ausdauerübungen helfen dabei, den Schokoweihnachtsmann von
den Hüften zu bekommen. Gemeinsam trotzen wir den Pfunden und haben Spaß
dabei!
Projekte mit einem Volumen bis 1.000 €
Die Quartiersfondsjury 1 (auch QF1-Jury) entscheidet über kurzfristige und schnell sichtbare Maßnahmen, die der QF1 Fördertopf zur Aufwertung des Kiezes und der Bewohneraktivierung zur Verfügung stellt.
Antragsberechtigt sind alle BewohnerInnen und Akteure im Kiez. Die entsprechenden Anträge finden Sie hier .
Die Liste gibt einen Überblick über die Projekte, die von der QF1-Jury im aktuellen Jahr bewilligt wurden. Die Projekte der vergangenen Jahre finden Sie im Archiv.
Bis zu 1500 € für deine Aktion im Kiez

Du hast eine gute Idee für eine Aktion im Rollberg aber kein Geld? Wir haben wieder 10.000€ im Topf und die warten auf gute Ideen, die einen Nutzen für die Rollberger Nachbarschaft haben. Aus dem Aktionsfonds können Kosten für Aktionen mit bis zu 1.500 € finanziert werden. Plane deine Aktion mind. 2 Monate im Voraus, für und mit deiner Nachbarschaft. Über die Vergabe der Gelder entscheidet die ehrenamtliche Aktionsfonds-Jury. Der Antrag muss bis zum 10 März bei uns eingehen, das QM-Team hilft gerne bei der Antragstellung. Alle nötigen Informationen dazu gibt es hier.
QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Illustration: Ulrike Jensen
Armut in Deutschland, Berlin, Neukölln und im Rollbergkiez
Im Rahmen der des letzten Rollberger Kiezforums am 18.02.2026 wurde das Thema "Armut" aus vielfältigen Perspektiven beleuchtet. Denn, mehr als ein Fünftel der Menschen in Deutschland (21,2 Prozent der Bevölkerung) gelten als arm. Das heißt, ihr Einkommen beträgt weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens der Bevölkerung. In Quartiersmanagement-Gebieten ist die Armutsquote immer besonders hoch, so auch im Rollbergkiez: hier leben über 50% der Familien in Armut. Was bedeutet Armut in einem reichen Land wie Deutschland?
Als arm gelten Haushalte, die sich bestimmte Güter und/oder Aktivitäten
nicht leisten können, die als normaler Lebensstandard gelten. Wer arm ist, kann beispielsweise die Wohnung nicht angemessen warmhalten, hat kein Geld für unerwartete Ausgaben, kann nichtr einmal im Monat essen gehen oder für eine Woche Urlaub im Jahr fahren.
Insbesondere die hohen Wohnungskosten (Miete, Nebenkosten) belasten viele Menschen zusätzlich. Rechnet man sie vom Einkommen ab, sind noch einmal 5,4 Millionen Menschen mehr von Armut betroffen – in Berlin ist es jeder vierte Haushalt.
-> weiter
Auf in den Garten! – Der Frühling ist da!!
Pünktlich zu den milden Temperaturen startet am 24.02.2026 der offene Gartentag im Nachbarschaftsgarten Rollberg Paradise. Am Ende der Roland-Krüger-Straße findet ihr einen wild verwachsenen und wunderschönen Ort, an dem schon bald wieder junges Grün sprießen und die Stadtnatur erwachen wird. Gemeinsam mit dem Gartenteam des Prinzessinnengarten Kollektivs laden wir euch ein, vorbeizuschauen und gemeinsam mit euren Nachbar*innen zu gärtnern. Das Team ist immer dienstags von 14 bis 17 Uhr auf der Fläche. Man kann die ganze Saison über regelmäßig teilnehmen oder auch nur ab und an, ganz, wie es euch passt!-> weiter
Wie isst der Rollberg?
Ein Forschungsprojekt zu Ernährungsgewohnheiten im Rollberg stellt sich vorGastbeitrag des Berliner Ernährungsrats e. V.
Anfang des Jahres 2025 haben wir uns auf den Weg gemacht, herauszufinden, ob die Rollberger*innen mit ihrer Ernährung und den Möglichkeiten, in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft an gesunde Lebensmittel zu kommen, zufrieden sind. Wir, das sind der Ernährungsrat Berlin – eine Bürgerinitiative für gutes Essen – und Kolleginnen des Fachbereiches Ernährungspolitik der Humboldt Universität zu Berlin. Unser Ziel ist es herauszufinden, welche finanziellen und strukturellen Hürden dazu führen, dass sich Menschen nicht gesund und bedarfsgerecht ernähren können. Von der Frage zur Antwort - Wie wir an Informationen kommen
84 Menschen aus dem nördlichen Neukölln beantworteten unseren Fragebogen; darunter 71 Personen aus dem Rollberg und angrenzenden Wohnbereichen. Zeitgleich führten wir die Umfrage auch im QM-Gebiet Falkenhagener Feld (Spandau) durch, um auch auf Unterschiede zwischen den Stadtteilen eingehen zu können. Da uns die Perspektiven armutserfahrener Menschen bei diesem Thema besonders wichtig sind, befragten wir auch Kundinnen und Kunden der Berliner Tafel. Sie machen rund ein Fünftel der Antworten aus.
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Gemeinsam stricken für eine bessere Nachbarschaft
Handarbeitsprojekt für gute Zwecke
In unserem Projekt kommen Frauen zu einem kreativen Workshop zusammen. Gemeinsam häkeln, stricken, nähen und sticken wir nicht nur schöne Einzelstücke, sondern bereiten auch gespendete Kleidung liebevoll auf und reparieren sie.Dieses Engagement hat klare Ziele: Das gemeinsame nachbarschaftliche Beisammensein sowie die Unterstützung Tee- und Wärmestube Neukölln mit der aufbereiteten Bekleidungsspende.
Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Obdachlosenhilfe in Berlin direkt vor Ort zu unterstützen und den Menschen in der Nachbarschaft mit praktischer Hilfe und auch Geselligkeit beizustehen.
Wann? Jeden zweiten Mittwoch im Monat von 10:00 - 12:00 Uhr in der Kopfstr. 18
Kostenlos; Anmeldungen bitte telefonisch unter der Rufnummer 030 / 52104266
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Aktionen von der Nachbarschaft für die Nachbarschaft: Der Rollberger Aktionsfonds
Auch dieses Jahr ist es wieder so weit: Der Aktionsfonds-Aufruf 2026 startet! Bis zum 10.März könnt ihr beim QM eure Ideen für Aktionen in der schönen Rollberger Nachbarschaft einreichen und euch auf eine kleine Förderung bewerben, um diese auch wahrwerden lassen zu können.Aktionsfonds? Nie gehört ...
Na, dann wird es aber Zeit! Über das QM-Team werden jedes Jahr 10.000 Euro für mehr Leben und Miteinander im Kiez zur Verfügung gestellt. Du hast eine gute Idee, die das Zusammenleben im Rollberg bereichern würde, aber kein Geld, um dein Vorhaben auch umzusetzen? Genau dafür ist der Aktionsfonds da. Jede Person, die im Rollberg wohnt und mindestens 18 Jahre alt ist, kann einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bis zu 1500,- Euro stellen. Wichtig ist, dass nur sogenannte Sachmittel gefördert werden, keine Gehälter oder Honorare. D. h. du bekommst, alles, was du für die Durchführung deiner Aktion benötigst, wie etwa Lebensmittel und Geschirr, Dekorationsmaterial und Blumen, Erde und Kräutersamen, Farbe und Werkzeuge, Druck von Flyern und Postern u. s. w. Aber du und die Menschen, die dir eventuell helfen wollen, müssen die Aktion ehrenamtlich durchführen. Im Vordergrund stehen also dein Engagement und Einsatz für andere im Kiez. Weitere Infos und das Antragsformular findest du hier. Falls du dir unsicher bist, wie du das Ganze angehen sollst, kannst du auch immer einen Termin mit Stephanie vom QM-Team machen, sie nimmt sich gerne Zeit für all deine Fragen und berät dich in aller Ruhe.
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Rückblick: Geförderte Aktionen im Rollberg 2025
Rückblick: Bauprojekte im Rollberg 2025

Rückblick: Projekte im Rollberg 2025

Rückblick: Events im Rollberg 2025

Rollberger Stadtteilmütter kreativ gegen antimuslimischen Rassismus
In letzter Zeit tauchen im Kiez vermehrt rechtsextremistische Sticker und Tags auf, also kleine Aufkleber an Laternen und Stromkästen oder Schmierereien an Wänden. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen – einer von ihnen ist Dominik vom Institut für konkrete Utopien. Dieses hat die Problematik gemeinsam mit den Rollberger Stadtteilmüttern diskutiert und Plakate und Sticker entwickelt.
Wer seid ihr und was macht ihr?
Wir sind das Institut für konkrete Utopien, ein Projekt des Club of Engineers and Friends e. V. und wir beschäftigen uns mit der Frage, wie wir als Menschen in Zukunft leben wollen.
Im Rahmen unseres Projekts wollen wir Räume schaffen, in denen Menschen ihre Kreativität entfalten und zu Denker*innen und Visionär*innen werden können.
Gemeinsam wollen wir über alternative Möglichkeiten des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft nachdenken und positive Zukunftsvorstellungen – Utopien – entwickeln.
Unsere Utopien wollen wir direkt in die Umsetzung bringen, also künstlerisch sichtbar machen und somit zu „konkreten“ Utopien entwickeln. Hierbei möchten wir vor allem Menschen einbinden, die keine Stimme haben, bzw. in unserer Gesellschaft seltener Gehör finden. Das Projekt wird vom Bund gefördert unter dem Schlagwort gesellschaftlicher Zusammenhalt.
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Was tun bei rechtsextremistischen und diskriminierenden Vorfällen?
Seit einiger Zeit häuft sich – wie schon berichtet – auch im Rollbergkiez das Auftauchen rechtsextremistischer Sticker und Tags (Schriftzügen) an Laternen und Stromkästen auf. Auch rechtsextreme Schmierereien und Graffitis an Wänden sind grade in besorgniserregender Häufigkeit zu erkennen. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen. Hier ein Interview mit einer Mitarbeiterin der Registerstelle Neukölln in Trägerschaft von Yekmal e. V., die extrem rechte und diskriminierende Vorfälle dokumentiert.
Wer seid ihr? Was sind eure Aufgaben- beziehungsweise Wirkungsbereiche mit Yekmal e. V. sowie dem Register Neukölln?
Yekmal e. V. (Verein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland) ist ein freier gemeinnütziger Träger und zählt zu den sogenannten Migrant*innenselbstorganisationen in Deutschland. Der soziale Träger Yekmal e. V. blickt auf eine über 30-jährige Vereinsgeschichte zurück und ist in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit, Bildung, Empowerment und Teilhabe tätig. Der Antidiskriminierungsbereich von Yekmal e. V. trägt den Namen „Centrum für intersektionale Diversität“ (CiD) und vereint vier unterschiedliche Projekte.
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