Folgende Projekte werden in den Programmjahren 2010 und 2011 aus dem Quartiersfonds 2 gefördert:
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Projekt |
Träger | |
Leben im Rollberg - LIR (Terrassengespräche, Sauberer Kiez, Kiezerkundung) (2010) |
Mieterbeirat | |
| Kunst im Rollberg - KiRK (2010-2011) | t27, Dr. M. Steffens |
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F. Hundertmark, H. Gantert |
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Bewegte Pause (2010) |
Zentrum für Lebensenergie | |
1. Mai und WM 2010 - Jugendliche übernehmen die Öffentlichkeitsarbeit (2010) |
Jalal Megdad, Lessinghöhe |
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Hausaufgaben- und Lernhilfe (2010-2011)) |
I-Quelle | |
"Wir bauen einen Tisch" - Projektwerkstatt in der Regenbogenschule (2010) |
Claire Karsenty | |
| Wir bauen eine Bank (2011) | Susanne Heiß / Robert Slinger |
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| Vorleser sind Vorbilder | eventilator | |
| Orientierungssystem Rollberg | eckdesign | |
| Audioanlage Rollberg in der Lessinghöhe | MaDonna Mädchenkult.Ur e.V. in Kooperation mit der Lessinghöhe | |
| Anschaffung eines Krippenwagens | Kita St.Clara | |
KiRK: "Kunst im Rollberg-Kiez". Unter diesem Titel finden seit 2010 Kunstaktionen im Rollbergviertel statt. Träger des Ateliers ist der kunstraum t27 aus der Thomasstraße in Berlin-Neukölln. Verantwortlich für das Programm ist der Kunstexperte Dr. Martin Steffens.
Lesungen im Rollberatelier
Das Rollberatelier ist ein idealer Raum für Lesungen: Zwischen Vortragenden und Zuhörern gibt es kaum räumliche Distanz, die Atmosphäre lädt zum Denken und Diskutieren ein. In monatlichen Abständen wird es nun immer wieder Lesungen im Atelier geben. Wann die jeweils nächsten Lesungen stattfinden, erfahren Sie hier und in unserem Veranstaltungskalender.

Die erste Lesung fand am Dienstag, den 7. Dezember statt. Der Neuköllner Schriftsteller Herbert Witzel las im Rollbergatelier Kurzgeschichten rund um das Thema "Weihnachten" vor.

Am Dienstag, den 25. Januar las Hansgeorg Gantert, Schauspieler, Regisseur und Mit-Projektleiter von KidsKietzNews, im Rollbergatelier aus Klassikern der Literaturgeschichte.
Es kamen leider nicht so viele Zuhörer wie erwartet, aber die, die kamen, waren hoch zufrieden! Der Dank geht an Hansgeorg, für die spannenden und schön gelesenen Geschichten.
Das Handlungskonzept 2010 des Quartiersmanagements kann jetzt als PDF-Datei heruntergeladen werden. Sie erfahren alles über die Betätigungsfelder, die Ziele und Investitionsmaßnahmen im Rollberg-Viertel.
Das Handlungskonzept 2010 können Sie hier als PDF (934KB) herunterladen:
...auf der Webseite des Quartiersmanagements Rollbergsiedlung. Diese Seiten bieten ein Forum für Neukölln und speziell für die Menschen der Rollbergsiedlung. Hier wird ihr Lebensraum dargestellt und über zahlreiche Aktionen und Projekte berichtet.
Damit können Sie aktiv am Geschehen teilnehmen und haben die Möglichkeit, die für Sie zusammengestellten aktuellen Informationen bequem zu nutzen.
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Nach dem Fest ist vor dem Fest? Vor dem Fest ist nach dem Fest? |
| Lesung zu jahreszeitlichen Themen mit Hansgeorg Gantert und Herbert Witzel. Dienstag, 7. Dezember 2010, 19 Uhr im Rollbergatelier Kopfstraße 16, Mittelpromenade (gegenüber von AKI e. V.) Eintritt kostenlos! |
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"Soziale Stadt" vor dem Aus: Regierung spart Quartiere kaputt |
Das Programm "Soziale Stadt" wird von 95 Millionen Euro auf 28,5 Millionen Euro zusammengestrichen. Der Arbeitskreis der Berliner Quartiersmanagement-Träger (AKQ) ist enttäuscht, dass damit alle Expertenmeinungen zum Erfolg des Förderprogramms in den Wind geschlagen wurden. Die Berliner Quartiersmanagements befürchten, dass ab dem kommenden Jahr viele Maßnahmen auslaufen müssen. Auch die Zukunft der gut funktionierenden Bürgerbeteiligung ist ungewiss. Deshalb bittet der AKQ alle Bürger, die Online-Petition gegen die Sparmaßnahmen zu zeichnen. Auch Senatorin Ingeborg Junge-Reyer protestiert gegen die Kürzungspläne und ruft zum Zeichnen der Online-Petition auf.Bitte setzen Sie mit Ihrer Unterschrift ein Zeichen gegen Kürzungen von Projektmitteln der "Sozialen Stadt"! Zeichnung bis 10. Dezember! Hier können Sie die Online-Petition unterzeichnen |
| Rollbergviertel im heute-journal |
Den Beitrag können Sie sich hier in der ZDF-Mediathek ansehen. |
| Kürzungen im Programm "Soziale Stadt" - Demo am 20. Oktober - Online-Petition |
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Die geplanten Mittelkürzungen im Bundesetat für das Programm "Soziale Stadt" trifft Projekte, Vereine, Initiativen und Menschen, die sich für ein besseres Miteinander engagieren. Auf einer Podiumsdiskussion erörterten Berliner Quartiersräte, Anwohner, Ehrenamtliche, Projekte und Quartiersmanager die Folgen und was man dagegen tun kann. Am 20. Oktober gab es eine Demo vor dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. [mehr...] Wenn Sie gegen die geplanten Mittelkürzungen eintreten möchten, unterschreiben Sie die Online-Petition hier [bitte anklicken]. |
| Kids Kietz News goes Babelsberg |
Jugendprojekt unterwegs im Filmpark Am Mittwoch, den 13.10. besuchten die Kids Kietz News im Rahmen des QF 2 Projekts Kids Kietz News „Wir machen einen Ausflug“ den Filmpark in Potsdam-Babelsberg. [mehr lesen...] |
| AKI Kickerturnier: 1. Platz für Rollberg-Soccers |
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| Ehrenamtliche Helfer von kraft foods in der Kita St. Clara |
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| Projektideen für 2011 gesucht! Frist 15.12.2010! |
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Neue Ideen für die Rollbergsiedlung! Sie können jetzt Ideen für Projekte im Rollberg entwickeln und diese bei uns einreichen. Antragsfrist für Ihre Idee ist der 15.12.2010.
[hier geht es zum aktuellen Formular für Ihre Projektideen...] |
Die Pausen in der Kielhorn-Schule, einem sonderpädagogischen Förderzentrum mit Schwerpunkt Lernen“ im Rollbergviertel, und v.a. die Hofpausen, bieten ein hohes Konfliktpotential im Umgang der Schüler/innen untereinander. Durch die Anspannung und Konzentration während des Unterrichts werden Bewegungsimpulse eingeschränkt. Die Pausen dienen der motorischen Entlastung. Oftmals führen diese weniger strukturierten Zeiten jedoch zu unkontrollierten Verhaltensweisen der Schüler/innen. Die Kompetenz sich eigenständig konstruktiv zu beschäftigen ist wenig entwickelt. Es kommt vermehrt zu Aggressionen, die sich verbal und auch körperlich entladen. Die Gründe für diese Probleme sind multifaktoriell. Als besonders schwerwiegende Belastungen zeigen sich die Migrationshintergründe der Schüler/innen (über 80% sind nicht deutscher Herkunft) mit ihren verschiedenen Wertvorstellungen sowie sozialschwache Familienzusammenhänge, deren Folgeerscheinungen von Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und Perspektivlosigkeit ihre Spuren im Verhalten der Schüler/innen hinterlassen. Hinzu kommt, dass viele Schüler/innen unter Wahrnehmungsstörungen leiden, die es ihnen schwer machen, sozial-emotional in Konfliktfällen angemessen zu reagieren.
Aufgrund dieser Problemlage realisiert die Kielhorn-Schule seit Ende 2006 gemeinsam mit dem Zentrum für Lebensenergie Berlin e.V. das Projekt Bewegte Pause – Entspannung im Schulalltag. Das Projekt wurde gemeinsam ausgewertet und weiterentwickelt. (Punkte 3 und 4 sind modifiziert bzw. neu gegenüber den Vorjahren)
1. Die Schüler/innen lernen, die Schulpausen als für sie „sinnvolle“ Bewegungszeiten zu nutzen. Am Montag, Dienstag und Donnerstag finden Bewegungs- und Spielangebote in beiden Hofpausen (9.30 – 9.55 h bzw. 11.25 -11.45 h) statt. Für die Pausenspiele steht im Winter bzw. bei Regen die Turnhalle der Kielhornschule und während der übrigen Zeit ein abgegrenzter Teil der Sportanlage des Schulhofes zur Verfügung.
Aktivitäten: Ausleihe von Spielgeräten, Mannschafts- und Ballspiele, „Raufen nach Regeln“, Spiele im Sand, Kreidemalen usw.
2. Eine Bewegungslandschaft (Gerätebahn) bestehend aus Großgeräten wird einmal im Monat im Rahmen des Sportunterrichts der Klassen 3 – 7 aufgebaut. Durch den Aufforderungs- und Abenteuercharakter der Gerätearragements werden das Bewegungsrepertoire und die Interaktionsfähigkeit der Kinder in hohem Maße gefördert. Steigen, Klettern, Balancieren, Rutschen, Schwingen, Springen, Sich fallen lassen usw. faszinieren und befriedigen das Bedürfnis nach Spannung, Wagnis und Überraschung.
3. In einzelnen Unterrichtsphasen können Teilgruppen an einem bedarfsgerechten psychomotorischen Förderangebot teilnehmen, welches soziale Interaktion, sozial-emotionales Lernen und den Umgang mit Aggressionen unterstützt. (Das gezielte Angebot zum Umgang mit Aggressionen ist neu gegenüber der Konzeption der Vorjahre.)
4. Die Klassenstufen 7 und 8, die bisher nicht in das Projekt eingebunden waren, aber als jeweils 6. Klassen in den vergangenen am Projekt teilgenommen haben, können an einzelnen Aktivitäten (Pausenangebot, Gerätebahn, Umgang mit Aggressionen) weiterhin teilnehmen.
Das Ziel des Projekts folgt dem Schwerpunktziel des Schulprogramms der Kielhorn-Schule, die Selbstsicherheit der Schüler/innen zu entwickeln, insbesondere durch die Erweiterung ihrer sozial-emotionalen und kommunikativen Kompetenzen. Das Projekt unterstützt darüber hinaus die Umsetzung des Punktes Bewohnergerechte soziale Infrastruktur des Handlungskonzepts des Quartiersmanagements im Rollbergviertel.
Individuelles Teilziel für die Schüler/innen: „Ich fühle mich sicher, weil ich weiß, wie ich mich ausruhen/entspannen und weil ich meine Pausen angstfrei genießen kann.“
Durch professionelle Anleitung werden den Schüler/innen in den Pausen, in einzelnen Unterrichtsphasen sowie im Sportunterricht im Rahmen einer Gerätebahn reiche Bewegungs- und Sinneserfahrungen ermöglicht, wodurch die sensorische, emotionale, motorische, soziale und körperliche Entwicklung der Kinder gefördert wird. Durch gemeinsame Aktionen werden kommunikative Kompetenzen gestärkt, die Aufmerksamkeit für die kommenden Unterrichtsphasen kann gesteigert werden.
Darüber hinaus können einzelne Klassen an einem Angebot zum kontrollierten Umgang mit Aggressionen und überschüssigen Kräften teilnehmen. Zweikämpfe mit Kontakt – ähnlich wie beim Ringen oder Judo – sowie andere Kampf- und Sportspiele können in einem geregelten und kontrollierten Rahmen ausgetragen werden. Die Kinder und Jugendlichen lernen, die eigenen Kräfte geregelt zu erproben. Das Miteinander in der Bewegung von Schwächeren und Stärkeren sowie von Mädchen und Jungen wird geübt. Orientierung, Anerkennung und zwischenmenschliche Begegnung kann in dieser geregelten Form der Begegnung und Kontaktaufnahme erfolgen.
Insgesamt werden durch die beschriebenen Projektmodule Lernmotivation und das Lernklima an der Kielhorn-Schule positiv beeinflusst. Dadurch wirkt das Projekt sowohl für die Schule als auch für die Teilnehmer nachhaltig.
Zentrum für Lebensenergie Berlin e.V.
Bis zu 1500 € für deine Aktion im Kiez

Du hast eine gute Idee für eine Aktion im Rollberg aber kein Geld? Wir haben wieder 10.000€ im Topf und die warten auf gute Ideen, die einen Nutzen für die Rollberger Nachbarschaft haben. Aus dem Aktionsfonds können Kosten für Aktionen mit bis zu 1.500 € finanziert werden. Plane deine Aktion mind. 2 Monate im Voraus, für und mit deiner Nachbarschaft. Über die Vergabe der Gelder entscheidet die ehrenamtliche Aktionsfonds-Jury. Der Antrag muss bis zum 10 März bei uns eingehen, das QM-Team hilft gerne bei der Antragstellung. Alle nötigen Informationen dazu gibt es hier.
QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Illustration: Ulrike Jensen
Armut in Deutschland, Berlin, Neukölln und im Rollbergkiez
Im Rahmen der des letzten Rollberger Kiezforums am 18.02.2026 wurde das Thema "Armut" aus vielfältigen Perspektiven beleuchtet. Denn, mehr als ein Fünftel der Menschen in Deutschland (21,2 Prozent der Bevölkerung) gelten als arm. Das heißt, ihr Einkommen beträgt weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens der Bevölkerung. In Quartiersmanagement-Gebieten ist die Armutsquote immer besonders hoch, so auch im Rollbergkiez: hier leben über 50% der Familien in Armut. Was bedeutet Armut in einem reichen Land wie Deutschland?
Als arm gelten Haushalte, die sich bestimmte Güter und/oder Aktivitäten
nicht leisten können, die als normaler Lebensstandard gelten. Wer arm ist, kann beispielsweise die Wohnung nicht angemessen warmhalten, hat kein Geld für unerwartete Ausgaben, kann nichtr einmal im Monat essen gehen oder für eine Woche Urlaub im Jahr fahren.
Insbesondere die hohen Wohnungskosten (Miete, Nebenkosten) belasten viele Menschen zusätzlich. Rechnet man sie vom Einkommen ab, sind noch einmal 5,4 Millionen Menschen mehr von Armut betroffen – in Berlin ist es jeder vierte Haushalt.
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Auf in den Garten! – Der Frühling ist da!!
Pünktlich zu den milden Temperaturen startet am 24.02.2026 der offene Gartentag im Nachbarschaftsgarten Rollberg Paradise. Am Ende der Roland-Krüger-Straße findet ihr einen wild verwachsenen und wunderschönen Ort, an dem schon bald wieder junges Grün sprießen und die Stadtnatur erwachen wird. Gemeinsam mit dem Gartenteam des Prinzessinnengarten Kollektivs laden wir euch ein, vorbeizuschauen und gemeinsam mit euren Nachbar*innen zu gärtnern. Das Team ist immer dienstags von 14 bis 17 Uhr auf der Fläche. Man kann die ganze Saison über regelmäßig teilnehmen oder auch nur ab und an, ganz, wie es euch passt!-> weiter
Wie isst der Rollberg?
Ein Forschungsprojekt zu Ernährungsgewohnheiten im Rollberg stellt sich vorGastbeitrag des Berliner Ernährungsrats e. V.
Anfang des Jahres 2025 haben wir uns auf den Weg gemacht, herauszufinden, ob die Rollberger*innen mit ihrer Ernährung und den Möglichkeiten, in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft an gesunde Lebensmittel zu kommen, zufrieden sind. Wir, das sind der Ernährungsrat Berlin – eine Bürgerinitiative für gutes Essen – und Kolleginnen des Fachbereiches Ernährungspolitik der Humboldt Universität zu Berlin. Unser Ziel ist es herauszufinden, welche finanziellen und strukturellen Hürden dazu führen, dass sich Menschen nicht gesund und bedarfsgerecht ernähren können. Von der Frage zur Antwort - Wie wir an Informationen kommen
84 Menschen aus dem nördlichen Neukölln beantworteten unseren Fragebogen; darunter 71 Personen aus dem Rollberg und angrenzenden Wohnbereichen. Zeitgleich führten wir die Umfrage auch im QM-Gebiet Falkenhagener Feld (Spandau) durch, um auch auf Unterschiede zwischen den Stadtteilen eingehen zu können. Da uns die Perspektiven armutserfahrener Menschen bei diesem Thema besonders wichtig sind, befragten wir auch Kundinnen und Kunden der Berliner Tafel. Sie machen rund ein Fünftel der Antworten aus.
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Gemeinsam stricken für eine bessere Nachbarschaft
Handarbeitsprojekt für gute Zwecke
In unserem Projekt kommen Frauen zu einem kreativen Workshop zusammen. Gemeinsam häkeln, stricken, nähen und sticken wir nicht nur schöne Einzelstücke, sondern bereiten auch gespendete Kleidung liebevoll auf und reparieren sie.Dieses Engagement hat klare Ziele: Das gemeinsame nachbarschaftliche Beisammensein sowie die Unterstützung Tee- und Wärmestube Neukölln mit der aufbereiteten Bekleidungsspende.
Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Obdachlosenhilfe in Berlin direkt vor Ort zu unterstützen und den Menschen in der Nachbarschaft mit praktischer Hilfe und auch Geselligkeit beizustehen.
Wann? Jeden zweiten Mittwoch im Monat von 10:00 - 12:00 Uhr in der Kopfstr. 18
Kostenlos; Anmeldungen bitte telefonisch unter der Rufnummer 030 / 52104266
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Aktionen von der Nachbarschaft für die Nachbarschaft: Der Rollberger Aktionsfonds
Auch dieses Jahr ist es wieder so weit: Der Aktionsfonds-Aufruf 2026 startet! Bis zum 10.März könnt ihr beim QM eure Ideen für Aktionen in der schönen Rollberger Nachbarschaft einreichen und euch auf eine kleine Förderung bewerben, um diese auch wahrwerden lassen zu können.Aktionsfonds? Nie gehört ...
Na, dann wird es aber Zeit! Über das QM-Team werden jedes Jahr 10.000 Euro für mehr Leben und Miteinander im Kiez zur Verfügung gestellt. Du hast eine gute Idee, die das Zusammenleben im Rollberg bereichern würde, aber kein Geld, um dein Vorhaben auch umzusetzen? Genau dafür ist der Aktionsfonds da. Jede Person, die im Rollberg wohnt und mindestens 18 Jahre alt ist, kann einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bis zu 1500,- Euro stellen. Wichtig ist, dass nur sogenannte Sachmittel gefördert werden, keine Gehälter oder Honorare. D. h. du bekommst, alles, was du für die Durchführung deiner Aktion benötigst, wie etwa Lebensmittel und Geschirr, Dekorationsmaterial und Blumen, Erde und Kräutersamen, Farbe und Werkzeuge, Druck von Flyern und Postern u. s. w. Aber du und die Menschen, die dir eventuell helfen wollen, müssen die Aktion ehrenamtlich durchführen. Im Vordergrund stehen also dein Engagement und Einsatz für andere im Kiez. Weitere Infos und das Antragsformular findest du hier. Falls du dir unsicher bist, wie du das Ganze angehen sollst, kannst du auch immer einen Termin mit Stephanie vom QM-Team machen, sie nimmt sich gerne Zeit für all deine Fragen und berät dich in aller Ruhe.
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Rückblick: Geförderte Aktionen im Rollberg 2025
Rückblick: Bauprojekte im Rollberg 2025

Rückblick: Projekte im Rollberg 2025

Rückblick: Events im Rollberg 2025

Rollberger Stadtteilmütter kreativ gegen antimuslimischen Rassismus
In letzter Zeit tauchen im Kiez vermehrt rechtsextremistische Sticker und Tags auf, also kleine Aufkleber an Laternen und Stromkästen oder Schmierereien an Wänden. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen – einer von ihnen ist Dominik vom Institut für konkrete Utopien. Dieses hat die Problematik gemeinsam mit den Rollberger Stadtteilmüttern diskutiert und Plakate und Sticker entwickelt.
Wer seid ihr und was macht ihr?
Wir sind das Institut für konkrete Utopien, ein Projekt des Club of Engineers and Friends e. V. und wir beschäftigen uns mit der Frage, wie wir als Menschen in Zukunft leben wollen.
Im Rahmen unseres Projekts wollen wir Räume schaffen, in denen Menschen ihre Kreativität entfalten und zu Denker*innen und Visionär*innen werden können.
Gemeinsam wollen wir über alternative Möglichkeiten des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft nachdenken und positive Zukunftsvorstellungen – Utopien – entwickeln.
Unsere Utopien wollen wir direkt in die Umsetzung bringen, also künstlerisch sichtbar machen und somit zu „konkreten“ Utopien entwickeln. Hierbei möchten wir vor allem Menschen einbinden, die keine Stimme haben, bzw. in unserer Gesellschaft seltener Gehör finden. Das Projekt wird vom Bund gefördert unter dem Schlagwort gesellschaftlicher Zusammenhalt.
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Was tun bei rechtsextremistischen und diskriminierenden Vorfällen?
Seit einiger Zeit häuft sich – wie schon berichtet – auch im Rollbergkiez das Auftauchen rechtsextremistischer Sticker und Tags (Schriftzügen) an Laternen und Stromkästen auf. Auch rechtsextreme Schmierereien und Graffitis an Wänden sind grade in besorgniserregender Häufigkeit zu erkennen. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen. Hier ein Interview mit einer Mitarbeiterin der Registerstelle Neukölln in Trägerschaft von Yekmal e. V., die extrem rechte und diskriminierende Vorfälle dokumentiert.
Wer seid ihr? Was sind eure Aufgaben- beziehungsweise Wirkungsbereiche mit Yekmal e. V. sowie dem Register Neukölln?
Yekmal e. V. (Verein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland) ist ein freier gemeinnütziger Träger und zählt zu den sogenannten Migrant*innenselbstorganisationen in Deutschland. Der soziale Träger Yekmal e. V. blickt auf eine über 30-jährige Vereinsgeschichte zurück und ist in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit, Bildung, Empowerment und Teilhabe tätig. Der Antidiskriminierungsbereich von Yekmal e. V. trägt den Namen „Centrum für intersektionale Diversität“ (CiD) und vereint vier unterschiedliche Projekte.
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Das Programm "Soziale Stadt" wird von 95 Millionen Euro auf 28,5 Millionen Euro zusammengestrichen. Der Arbeitskreis der 




Einmal im Jahr engagieren sich die MitarbeiterInnen des Nahrungsmittelkonzerns kraft foods ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen. Den diesjährigen "Delicious Difference Day" arbeiteten die HelferInnen in der Kita St. Clara. Acht Stunden lang schnitten sie Hecken, Bäume, teerten ein Dach, reparierten Fahrräder und strichen eine Wand.

