Buchpremiere
Fadi Saad: Der große Bruder von Neukölln
Ich war einer von ihnen – vom Gang-Mitglied zum Streetworker

  • Einführung: Prof. Dr. Maria Böhmer MdB, Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration
  • Seyran Ates im Gespräch mit Fadi Saad


Der Eintritt ist frei, Anmeldung bitte unter 0761/ 271 72 61 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gemeinschaftshaus MORUS 14, Morusstraße 14
Mittwoch, 08.10.2008 um 15.00 Uhr

Die Einladungskarte können Sie hier als JPG-Datei herunterladen.

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Auswahlverfahren
WIR - Wir im Rollberg: Projekt Integration Starter

In der Rollbergsiedlung wird ein Träger zur Konzeption eines Integrationsprojekts gesucht, das mit Beratungs-, Bildungs- und Aktivierungsangeboten sowie vor allem Begegnungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für die gesamte Anwohnerschaft, besonders für die jungen Bewohner, ausgestattet ist.
Das Hauptziel des Konzepts ist die Entwicklung von Projektideen zur Förderung und Aktivierung des nachbarschaftlichen und vorurteilsfreien Miteinanders im Kiez.
In Gesprächen mit Bewohnern und Akteuren sollen im Rahmen dieses Starterprojekts noch in 2008 Handlungskonzepte und Bedarfsanalysen erstellt und erste Aktionen geplant bzw. durchgeführt werden, dies alles unter der Prämisse, dass die Bewohner von Beginn an aktiv in die Planungen miteinbezogen werden und Maßnahmen selbst mitgestalten, um die Ich-Partizipation zu stärken. Sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch die Mütter und Frauen sollen bei der gemeinsamen Integrationsarbeit eine besondere Rolle spielen.

Die Ausschreibung können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

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Pressemitteilung Bürgerstiftung Neukölln
Neuköllner Bürgerpreis 2008: Bis 31. Oktober bewerben!

Die Bürgerstiftung Neukölln ruft dazu auf, sich um den Bürgerpreis 2008 zu bewerben oder einen Vorschlag einzureichen. Noch bis zum 31. Oktober 2008 können Vorschläge für den Neuköllner Bürgerpreis 2008 eingereicht werden. In diesem Jahr zeichnet die Bürgerstiftung Neukölln beispielgebende Leistungen im Bereich der Bildung aus.
Der Bürgerpreis wird am 3. Dezember 2008 um 19 Uhr im Jugendberatungshaus des NNB e.V., Glasower Str. 18, in feierlichem Rahmen verliehen.

Die Ausschreibung und den Bewerbungsvordruck zum Neuköllner Bürgerpreises 2008 können Sie hier herunterladen:
Ausschreibung Bewerbungsvordruck


Weitere Informationen über die Bürgerstiftung Neukölln finden Sie unter: www.neukoelln-plus.de

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Pressemitteilung Genezareth-Gemeinde

Informationsveranstaltung: Zukunft Tempelhofer Feld

Ende Oktober ist es soweit: der letzte Flieger verlässt den Tempelhofer Flughafen.
Und dann? Mir sind im Laufe der vergangenen Monate alle möglichen Gerüchte, Befürchtungen und Hoffnungen angesichts dieser für unser Wohnquartier und unsere Gemeinde tiefgreifenden Veränderung begegnet.
Zwischen Wehmut und ungewisser Zukunft schien es uns das Beste, einen Vertreter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zu einer Informationsveranstaltung einzuladen, damit er uns den derzeitigen Stand der Planung erläutert und die Sorgen und Überlegungen der Anwohner/innen im Blick auf die Zukunft des großen Geländes hört.

Ich freue mich, dass Herr Kühne von der Abteilung für Städtebau und Projekte zugesagt hat,
am Montag, dem 13. Oktober um 19 Uhr in die Genezareth-Kirche (Herrfurthplatz) zu kommen, und darf Sie zu dieser Informationsveranstaltung herzlich einladen.

Sie haben bereits jetzt im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung (der sog. ersten Phase der Beteiligung) die Möglichkeit, sich über die geplanten Änderungen des Flächennutzungsplans für das Tempelhofer Flugfeld zu informieren und zu äußern. Der Plan liegt bis zum 6. Oktober in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Am Köllnischen Park 3 in 10179 Berlin aus, Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr, Donnerstag bis 18 Uhr (er kann auch im Internet unter www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/fnp/de/buergerbeteiligung/ heruntergeladen werden.)

Zu einem späteren Zeitpunkt folgt dann eine zweite Phase der Bürgerbeteiligung.

Ich würde mich freuen, Sie am 13. Oktober in der Genezareth-Kirche begrüßen zu können und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihre
Pfarrerin Elisabeth Kruse

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Terasseneröffnung
Nach umfangreichen Umbauten wird der neue (Gemüse-)Garten auf der Terasse eingeweiht!
Kita Mini-Mix-International, Biesestr. 73-75
Freitag, 16. Oktober, 13 bis 15 Uhr

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Ausstellung im Museum Neukölln

„WIE ZUSAMMEN LEBEN – PERSPEKTIVEN AUS NORD-NEUKÖLLN“


Die Ausstellung ist das erste Projekt seiner Art in Neukölln, da sie als Kooperationsprojekt der Quartiersmanagements Schillerpromenade, Rollbergsiedlung, Flughafenstraße und Körnerpark, sowie des Kulturamts und des Museums Neukölln, die weitreichenden Erfahrungen soziokultureller Projekte und Initiativen der benachbarten Gebiete bündelt.

„WIE ZUSAMMEN LEBEN – PERSPEKTIVEN AUS NORD-NEUKÖLLN“ befasst sich mit einem besonders dringenden Anliegen der Nord-Neuköllner Quartiersmanagements – mehr Menschen mit Migrationshintergrund in die Gesellschaft, in ihre Nachbarschaft, zu integrieren und damit ein stärkeres und friedlicheres Miteinander zu fördern.
Die Ausstellung erzählt von dem facettenreichen, oft konfliktreichen, Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und lässt Bewohner und Akteure der Gebiete zu Wort kommen. Die Biographien von Menschen unterschiedlicher Herkunft werden präsentiert, wodurch sich für den Besucher ein lebendiges und buntes Panorama des Nordens von Neukölln eröffnet. Zusätzlich wird die Geschichte der Migration in Berlin und Neukölln beschrieben und die vier beteiligten QM-Gebiete, deren Aktivitäten und Schlüsselprojekte, vorgestellt.

Museum Neukölln, Ganghoferstrasse 3, 12043 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr
www.museum-neukoelln.de


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Ausstellung des Unionhilswerks in der Kinder und Jugend Galerie

Bilder und Reliefs von Menschen mit geistiger Behinderung

Ausstellung: 23.10 -21.11.2008
Vernissage: 23.10. 2008 um 16.00 Uhr

Kinder und Jugend Galerie
Nogatstr. 31
12051 Berlin

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Das Haus des älteren Bürgers wird 25 Jahre alt!

Gefeiert wird der Geburtstag mit einer Festwoche vom 24. bis zum 27. November. Das komplette Programm der Festwoche können Sie hier einsehen.

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Aktion! Karl-Marx-Straße

**"Threading Trends Berlin"**

Im Rahmen der [Aktion! Karl-Marx-Straße] präsentiert die Galerie R31 die internationale Gruppenausstellung "Threading Trends Berlin".

Im Erdgeschoss der "Alten Post" auf der Karl-Marx-Straße werden die neuesten Strömungen der zeitgenössischen Textilkunst gezeigt.
Innovativ und vielfältig sind die zwei- und dreidimensionalen Werke der Künstlerinnen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Eröffnung: 30. Oktober 19 Uhr

"Alte Post"
Karl-Marx-Straße

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projektagentur_berlin.jpgGesundheitstage in Neukölln

Die Gesundheitstage im Schillerkiez und im Rollbergviertel bietet mit einem Langen Tag der Gesundheit und einem viertägigen Folgeprogramm eine ideale Möglichkeit, sich kostenlos über Gesundheitsangebote zu informieren. Die Veranstaltung möchte insbesondere Menschen in der zweiten Lebenshälfte Tipps und neue Ideen mit auf den Weg geben, aber darüber hinaus alle Interessierten über Themen rund um Gesundheit und Lebensqualität informieren:

Langer Tag der Gesundheit

31. Oktober: Familienkompetenzzentrum, Falkstraße 27 von 10.00 –19.00 Uhr:

Geboten werden nicht nur zahlreiche Vorträge und Informationsstände, sondern auch kostenlose Gesundheitstests, die Ihnen die Gelegenheit bieten, Ihr Gehör, Ihren Blutdruck, Ihre Medikamentenverträglichkeit, Diabeteswerte und Ihre Fitness zu überprüfen.

Lassen Sie sich außerdem inspirieren oder unterhalten von einem bunten Showprogramm bekannter Berliner Seniorentheater- , Chor- und Tanzgruppen und der Fotoausstellung „Demenz ist anders“ des mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Fotographen Michael Hagedorn.

Das komplette Programm finden Sie hier.


Anschlussprogramm der Folgetage


01. bis 4. November: Seminarräume in der Lichtenrader Straße 39/Ecke Allerstraße und Lehrküche im „Warthe-Mahl“, Warthestraße 46:

Jede Menge kostenlose Schnupperkurse, Beratungsangebote und Workshops z.B. zu Yoga, Thai Chi, Qi Gong, Nordic-Walking, aber auch zu allgemeiner Lebensqualität und Kreativität sowie abwechslungsreiche Kochkurse vermitteln Ihnen einen bunten Querschnitt zu Angeboten, die Gesundheit und Lebensfreude fördernden . Gleichzeitig werden in Beratungen in Infoveranstaltungen Hilfestellungen bei Problemen, die Krankheit und Alter mit sich bringen können, angeboten.

01. bis 4. November: Familienkompetenzzentrum, Falkstr. 27:

Die Fotoausstellung „Demenz ist anders“ und die Informationsausstellung rund um Gesundheit ist zwischen 10.00 und 18.00 Uhr geöffnet.


Weitere Infos unter www.schillerkiez-projekt.de oder unter Tel.: (030) 255616-13.

Das gesamte Programm können Sie hier als PDF herunterladen (833 kb)



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Kein Alkohol an Kinder

kafka_logo_kl.jpg Seit dem 1. September läuft das Bequit-Projekt "KAfKA" (Kein Alkohol für Kinder Aktion). Ziel ist es, Kioskbetreiber und Getränkehändler davon zu überzeugen, kein Alkohol an Kinder und Jugendliche zu verkaufen. [mehr...]

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Kunstaktion: NEUKÖLLN - WE CARE: Hilfspakete für einen Problembezirk

Rütli-Schule, Parallelgesellschaft, Hartz 4, Jugendgewalt– seit Jahren gilt Neukölln als Sorgenkind unter den Bezirken. „Wer kann, zieht weg“ – so propagieren es die Medien.

Zeit für die Bevölkerung, selbst aktiv zu werden! Der Heimathafen Neukölln ruft echte und Wahl-Neuköllner, Politiker, Bürger Berlins und der ganzen Republik, Künstler, Schulen und Institutionen dazu auf, Hilfspakete für Neukölln zu packen. [mehr...]

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Quartiersfonds1-Jury: Ideen gesucht!

Für die Umsetzung kurzfristiger Maßnahmen können noch Mittel aus dem Quartiersfonds1 beantragt werden. Wer Ideen für Veranstaltungen oder Aktionen hat, kann diese bis zum 4. November im Quartiersbüro einreichen. Die QF1-Jury trifft sich am Dienstag, den 11. November, um über die Anträge zu entscheiden.

QF1-Antrag

Quartiersbüro
Falkstr. 25 (Mittelpromenade
12053 Berlin
Telefon: (030) 68 97 72 58
Fax: (030) 76 76 43 82
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Ausstellung über den Rollberg und Neukölln in der Kita Mini-Mix-International

minimix_rollb_ausst1kl.jpgSeit dem 20. November ist in der Kita Mini-Mix eine kleine, aber feine Ausstellung zu sehen: Die Kita-Kinder zeigen ihre Sicht auf das Rollberviertel und Neukölln. [mehr...]

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Kunstaktion auf der Karl-Marx-Straße: Folke Köbberling & Martin Kaltwasser: White Trash

Durch ein hölzernes Modell eines Gleändewagens soll auf rücksichtsloses Verkehrsverhalten aufmerksam gemacht werden. [mehr...]

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Bis zu 1500 € für deine Aktion im Kiez

KIEZFORUM SAVE THE DATE2 

Du hast eine gute Idee für eine Aktion im Rollberg aber kein Geld? Wir haben wieder 10.000€ im Topf und die warten auf gute Ideen, die einen Nutzen für die Rollberger Nachbarschaft haben. Aus dem Aktionsfonds können Kosten für Aktionen mit bis zu 1.500 € finanziert werden. Plane deine Aktion mind. 2 Monate im Voraus, für und mit deiner Nachbarschaft. Über die Vergabe der Gelder entscheidet die ehrenamtliche Aktionsfonds-Jury. Der Antrag muss bis zum 10 März bei uns eingehen, das QM-Team hilft gerne bei der Antragstellung. Alle nötigen Informationen dazu gibt es hier.
QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Illustration: Ulrike Jensen

Armut in Deutschland, Berlin, Neukölln und im Rollbergkiez


flaschensammler
Im Rahmen der des letzten Rollberger Kiezforums am 18.02.2026 wurde das Thema "Armut" aus vielfältigen Perspektiven beleuchtet. Denn, mehr als ein Fünftel der Menschen in Deutschland (21,2 Prozent der Bevölkerung) gelten als arm. Das heißt, ihr Einkommen beträgt weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens der Bevölkerung. In Quartiersmanagement-Gebieten ist die Armutsquote immer besonders hoch, so auch im Rollbergkiez: hier leben über 50% der Familien in Armut. 

Was bedeutet Armut in einem reichen Land wie Deutschland?
Als arm gelten Haushalte, die sich bestimmte Güter und/oder Aktivitäten
nicht leisten können, die als normaler Lebensstandard gelten. Wer arm ist, kann beispielsweise die Wohnung nicht angemessen warmhalten, hat kein Geld für unerwartete Ausgaben, kann nichtr einmal im Monat essen gehen oder für eine Woche Urlaub im Jahr fahren.
Insbesondere die hohen Wohnungskosten (Miete, Nebenkosten) belasten viele Menschen zusätzlich. Rechnet man sie vom Einkommen ab, sind noch einmal 5,4 Millionen Menschen mehr von Armut betroffen – in Berlin ist es jeder vierte Haushalt.
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Auf in den Garten! – Der Frühling ist da!!

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minPünktlich zu den milden Temperaturen startet am 24.02.2026 der offene Gartentag im Nachbarschaftsgarten Rollberg Paradise. Am Ende der Roland-Krüger-Straße findet ihr einen wild verwachsenen und wunderschönen Ort, an dem schon bald wieder junges Grün sprießen und die Stadtnatur erwachen wird. Gemeinsam mit dem Gartenteam des Prinzessinnengarten Kollektivs laden wir euch ein, vorbeizuschauen und gemeinsam mit euren Nachbar*innen zu gärtnern. Das Team ist immer dienstags von 14 bis 17 Uhr auf der Fläche. Man kann die ganze Saison über regelmäßig teilnehmen oder auch nur ab und an, ganz, wie es euch passt!
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Wie isst der Rollberg?

Ein Forschungsprojekt zu Ernährungsgewohnheiten im Rollberg stellt sich vor
Gastbeitrag des Berliner Ernährungsrats e. V.

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min
Anfang des Jahres 2025 haben wir uns auf den Weg gemacht, herauszufinden, ob die Rollberger*innen mit ihrer Ernährung und den Möglichkeiten, in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft an gesunde Lebensmittel zu kommen, zufrieden sind. Wir, das sind der Ernährungsrat Berlin – eine Bürgerinitiative für gutes Essen – und Kolleginnen des Fachbereiches Ernährungspolitik der Humboldt Universität zu Berlin. Unser Ziel ist es herauszufinden, welche finanziellen und strukturellen Hürden dazu führen, dass sich Menschen nicht gesund und bedarfsgerecht ernähren können.

Von der Frage zur Antwort - Wie wir an Informationen kommen
84 Menschen aus dem nördlichen Neukölln beantworteten unseren Fragebogen; darunter 71 Personen aus dem Rollberg und angrenzenden Wohnbereichen. Zeitgleich führten wir die Umfrage auch im QM-Gebiet Falkenhagener Feld (Spandau) durch, um auch auf Unterschiede zwischen den Stadtteilen eingehen zu können. Da uns die Perspektiven armutserfahrener Menschen bei diesem Thema besonders wichtig sind, befragten wir auch Kundinnen und Kunden der Berliner Tafel. Sie machen rund ein Fünftel der Antworten aus.
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Gemeinsam stricken für eine bessere Nachbarschaft

Handarbeitsprojekt für gute Zwecke
Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min
In unserem Projekt kommen Frauen zu einem kreativen Workshop zusammen. Gemeinsam häkeln, stricken, nähen und sticken wir nicht nur schöne Einzelstücke, sondern bereiten auch gespendete Kleidung liebevoll auf und reparieren sie.
Dieses Engagement hat klare Ziele: Das gemeinsame nachbarschaftliche Beisammensein sowie die Unterstützung Tee- und Wärmestube Neukölln mit der aufbereiteten Bekleidungsspende.
Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Obdachlosenhilfe in Berlin direkt vor Ort zu unterstützen und den Menschen in der Nachbarschaft mit praktischer Hilfe und auch Geselligkeit beizustehen.
Wann? Jeden zweiten Mittwoch im Monat von 10:00 - 12:00 Uhr in der Kopfstr. 18
Kostenlos; Anmeldungen bitte telefonisch unter der Rufnummer 030 / 52104266
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Aktionen von der Nachbarschaft für die Nachbarschaft: Der Rollberger Aktionsfonds

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minAuch dieses Jahr ist es wieder so weit: Der Aktionsfonds-Aufruf 2026 startet! Bis zum 10.März könnt ihr beim QM eure Ideen für Aktionen in der schönen Rollberger Nachbarschaft einreichen und euch auf eine kleine Förderung bewerben, um diese auch wahrwerden lassen zu können.

Aktionsfonds? Nie gehört ...
Na, dann wird es aber Zeit! Über das QM-Team werden jedes Jahr 10.000 Euro für mehr Leben und Miteinander im Kiez zur Verfügung gestellt. Du hast eine gute Idee, die das Zusammenleben im Rollberg bereichern würde, aber kein Geld, um dein Vorhaben auch umzusetzen? Genau dafür ist der Aktionsfonds da. Jede Person, die im Rollberg wohnt und mindestens 18 Jahre alt ist, kann einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bis zu 1500,- Euro stellen. Wichtig ist, dass nur sogenannte Sachmittel gefördert werden, keine Gehälter oder Honorare. D. h. du bekommst, alles, was du für die Durchführung deiner Aktion benötigst, wie etwa Lebensmittel und Geschirr, Dekorationsmaterial und Blumen, Erde und Kräutersamen, Farbe und Werkzeuge, Druck von Flyern und Postern u. s. w. Aber du und die Menschen, die dir eventuell helfen wollen, müssen die Aktion ehrenamtlich durchführen. Im Vordergrund stehen also dein Engagement und Einsatz für andere im Kiez. Weitere Infos und das Antragsformular findest du hier. Falls du dir unsicher bist, wie du das Ganze angehen sollst, kannst du auch immer einen Termin mit Stephanie vom QM-Team machen, sie nimmt sich gerne Zeit für all deine Fragen und berät dich in aller Ruhe.
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Rückblick: Geförderte Aktionen im Rollberg 2025

Projektfonds 2025














































Rückblick: Bauprojekte im Rollberg 2025

Projektfonds 2025















































Rückblick: Projekte im Rollberg 2025

Projektfonds 2025















































Rückblick: Events im Rollberg 2025

Teamfoto















































Rollberger Stadtteilmütter kreativ gegen antimuslimischen Rassismus

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

In letzter Zeit tauchen im Kiez vermehrt rechtsextremistische Sticker und Tags auf, also kleine Aufkleber an Laternen und Stromkästen oder Schmierereien an Wänden. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen – einer von ihnen ist Dominik vom Institut für konkrete Utopien. Dieses hat die Problematik gemeinsam mit den Rollberger Stadtteilmüttern diskutiert und Plakate und Sticker entwickelt.

Wer seid ihr und was macht ihr?
Wir sind das Institut für konkrete Utopien, ein Projekt des Club of Engineers and Friends e. V. und wir beschäftigen uns mit der Frage, wie wir als Menschen in Zukunft leben wollen.
Im Rahmen unseres Projekts wollen wir Räume schaffen, in denen Menschen ihre Kreativität entfalten und zu Denker*innen und Visionär*innen werden können. 
Gemeinsam wollen wir über alternative Möglichkeiten des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft nachdenken und positive Zukunftsvorstellungen – Utopien –  entwickeln.
Unsere Utopien wollen wir direkt in die Umsetzung bringen, also künstlerisch sichtbar machen und somit zu „konkreten“ Utopien entwickeln. Hierbei möchten wir vor allem Menschen einbinden, die keine Stimme haben, bzw. in unserer Gesellschaft seltener Gehör finden. Das Projekt wird vom Bund gefördert unter dem Schlagwort gesellschaftlicher Zusammenhalt. 


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Was tun bei rechtsextremistischen und diskriminierenden Vorfällen?

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Seit einiger Zeit häuft sich – wie schon berichtet – auch im Rollbergkiez das Auftauchen rechtsextremistischer Sticker und Tags (Schriftzügen) an Laternen und Stromkästen auf. Auch rechtsextreme Schmierereien und Graffitis an Wänden sind grade in besorgniserregender Häufigkeit zu erkennen. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen. Hier ein Interview mit einer Mitarbeiterin der Registerstelle Neukölln in Trägerschaft von Yekmal e. V., die extrem rechte und diskriminierende Vorfälle dokumentiert.

Wer seid ihr? Was sind eure Aufgaben- beziehungsweise Wirkungsbereiche mit Yekmal e. V. sowie dem Register Neukölln?
Yekmal e. V. (Verein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland) ist ein freier gemeinnütziger Träger und zählt zu den sogenannten Migrant*innenselbstorganisationen in Deutschland. Der soziale Träger Yekmal e. V. blickt auf eine über 30-jährige Vereinsgeschichte zurück und ist in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit, Bildung, Empowerment und Teilhabe tätig. Der Antidiskriminierungsbereich von Yekmal e. V. trägt den Namen „Centrum für intersektionale Diversität“ (CiD) und vereint vier unterschiedliche Projekte. 


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