Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

„Die Situation im Kiez ist desaströs und die Vermüllung beeinträchtigt die Lebensqualität beträchtlich“, sagt Beate, eine Rollberger Bewohnerin, die sich seit einigen Jahren für einen sauberen Kiez engagiert. Auch die Umfragen vom Quartiersmanagement-Team und die Umfrage vom Kiezlabor (2025) bestätigen: Überfüllte Eimer, Sperrmüll an den Straßenrändern und Abfallberge vor den Containern werden als Ärgernis wahrgenommen. Die Folge ist ein Gefühl von Vernachlässigung, das Frustration und Rückzug verstärken kann. Doch gleichzeitig gibt es immer wieder Engagement aus der Nachbarschaft: Bewohner*innen, Initiativen, Schulen und eine besonders engagierte Gruppe von Menschen mit Beeinträchtigung setzen sich regelmäßig und aktiv für mehr Sauberkeit und für die Stadtnatur ein. Ihre Geschichten zeigen, was gemeinsames Handeln verändern kann – und warum es trotzdem eine häufigere Müllabholung und gut finanzierte Stadtreinigung braucht.

Welche selbstorganisierten Antworten gibt es? 
Beate setzt auf persönliche Initiative – zwangsläufig: „Weil ich sehe, dass eine öffentliche Antwort auf die Probleme praktisch vollständig ausbleibt". Beate hat es erst auf politischer Ebene versucht: gemeinsam mit anderen Rollbergerinnen stellte sie eine Bürger*innenanfrage  zum Thema Vermüllung im Rollbergkiez an das Bezirksparlament. Diese Möglichkeit politische Aufmerksamkeit auf  Probleme in Stadtteilen zu erhalten, war jedoch wenig zufriedenstellend, so Beate. "Deshalb engagiere ich mich bei diversen Kiezputzen. Was man am besten im Blick hat, ist die eigene Straße. Hier habe ich, unterstützt vom Quartiersmanagement mit anderen beeinträchtigten Menschen angefangen, zu putzen. Weil ich nur einen Arm habe, musste immer jemand für mich meinen Eimer tragen. Aber trotz Rheuma und meinen über 80 Jahren hat das Spaß gemacht, weil wir es zusammen gemacht haben und es konstruktiv war.“ Mehrmals jährlich finden im Rollbergkiez Kiezputze statt, die vom Quartiersmanagement-Team organisiert werden. So auch der gemeinsam von Kiezlabor, Null-Müll-Neukölln und dem QM-Team organisierte Kiezputz vergangenen Herbst, als etwa 10 Teilnehmer*innen ausgestattet mit Handschuhen, Zangen, Tüten und Eimern an der von Null-Müll-Neukölln eingerichteten Müllsammel-Bank losstarteten. In anderthalb Stunden füllten sie drei große Müllsäcke mit Zigarettenstummeln, Verpackungen, Glasscherben, Elektroschrott und anderem. Auch hier war das Fazit: „Gemeinsam mache ich das gerne, aber allein macht das keinen Spaß. Eine feste Gruppe wäre großartig.“ Und so soll es sein. 


Mit Nachbar*innen als Gruppe putzen

Das dachte sich auch ein weiterer Anwohner, Alea, der im März 2026 genau hierfür eine Telegramgruppe zur Problematik eröffnete und ebenso im Rollbergkiez regelmäßig Kiezputze organisiert. „Zu meiner täglichen Routine gehört es, kurze Spaziergänge durch die Lessinghöhe und die Thomashöhe zu machen. Mir fiel auf, dass dort immer mehr Müll herumlag. Also fing ich an, ihn aufzuheben. Zunächst mit bloßen Händen: einige Verpackungen, Tüten, große Dinge, die sich leicht aufheben ließen. Das reichte aber schon bald nicht mehr aus: Wenn man einmal anfängt, nach Müll zu suchen, sieht man ihn überall. Also besorgte ich mir eine Müllzange und einen Müllsack und machte hier und da ein paar Aufräumspaziergänge. Viele Leute kamen auf mich zu, um ihre Überraschung und Dankbarkeit auszudrücken. Dann, vor ein paar Wochen, sah ich den Flyer für eine Veranstaltung am Boddinplatz und ging hin. Es war inspirierend, etwa 30 Leute, die gemeinsam Müll aufsammelten. Das motivierte mich, selbst an einem Sonntag eine Aufräumaktion zu organisieren. Die lief super. Die meisten von uns verbrachten drei Stunden direkt am Eingang zur Lessinghöhe. Dort war es wirklich schmutzig, ziemlich gefährlich, mit vielen Spritzen. Aber es war inspirierend, zu sehen, wie der Ort nach drei Stunden harter Arbeit aussah. Rund 23 Säcke haben wir gesammelt, wow!" Alea hat seine Telegram-Gruppe gegründet, um aus seiner Putzaktion eine feste Einrichtung zu machen und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu schaffen. Das QM-Team empfiehlt: in die Telegrammgruppe eintreten,  mitsammeln, gut fühlen, Vorbild sein, sich freuen. 

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Gemeinsam Verantwortung übernehmen mit Schulen und Kitas

Kiezputz-Aktionen machen sichtbar, dass Sauberkeit im Kiez neben der Aufgabe vom Land Berlin und dem Bezirk Neukölln auch eine Frage gemeinsamer Verantwortung ist. Bereits mehrfach hat das Quartiersmanagement deshalb sowohl gemeinsam mit Rollberger Kita-Kindern als auch mit einzelnen Klassen der Regenbogen Grundschule und der Zuckmayer Sekundarschule Kiezputze durchgeführt. Dies ist primär engagierten Fachkräften zu verdanken, die auf das Quartiersmanagement zugekommen sind und sich mit ihren Kindern im Sozialraum engagieren und Umweltbildung durchführen wollen. 
Wie wichtig Umweltbildung im Kinder- und Jugendbereich ist, davon berichtet auch Beate: "Schüler*innen, die auf ihrem Schulweg gebannt aufs Handy starren und dabei Essensverpackungen und Servietten achtlos fallen lassen, sehe ich ständig. Deshalb bin ich selbst auf die Schule in meiner Straße zugegangen und habe da einzelne Gruppen angesprochen, ob sie nicht aktiv werden wollen und zum Beispiel ein Rap-Stück zum Thema machen wollen. Die Jungen haben mich an eine Mädchenclique verwiesen. Die waren von der Idee gleich begeistert. Im Sekretariat und bei der Schulleitung wurde ich allerdings wieder ausgebremst, obwohl ich angeboten habe, das als freiwilliges Angebot ohne Kosten selbst zu organisieren. Daraus ist aber nichts geworden. Das ist auch meine Erfahrung mit der Müllproblematik insgesamt. Alles zum Thema Müll, was über Institutionen läuft, klappt nicht. Dabei ginge es ja darum, alle zu motivieren, ihr Müllverhalten zu überdenken. Solange da von öffentlicher Seite nicht mehr kommt, ist es aber schwer, die Menschen für Veränderungen oder zum Mitanpacken zu begeistern. Das wäre aber nötig. Es geht immerhin auch um den Zusammenhalt im öffentlichen Raum.“ 

Seit Jahren im Einsatz: Menschen mit Beeinträchtigung von der Tagesgruppe
Und diese Menschen, die konsequent gegen den Müll im Rollbergkiez angehen – und das seit Jahren – gibt es. Peggy Büttner von der Mosaik Berlin gGmbH ist eine von ihnen. Als Motopädin im pädagogisch-therapeutischen Dienst organisiert sie gemeinsam mit ihrer Tagesgruppe von Menschen mit Behinderung regelmäßig Kiezputzaktionen in der Rollbergsiedlung. Ausgestattet mit Warnwesten, Müllgreifern und Eimern ziehen sie Woche für Woche durch die Straßen – sichtbar, engagiert und mit einer klaren Botschaft: Dieser Kiez, unsere Umwelt, unsere Natur geht uns alle an. Dieses kontinuierliche, inklusive Engagement verdient besondere Anerkennung. Die Situation im Kiez beschreibt Peggy Büttner offen: „Der Müllanteil im Rollbergkiez ist schon hoch, besonders auf öffentlichen Plätzen wie dem Spielplatz sehr störend (obwohl es mehrere Mülleimer gibt), auch auf Gehwegen.“ Besonders problematisch sei die Lage rund um Mülltonnen:„Die Situation an den Mülltonnen ist katastrophal, oft liegt alles daneben. Manchmal, vor allem rund um Silvester, brennen auch Mülltonnen, die monatelang nicht abgeholt werden.“ Trotz dieser Herausforderungen bleibt ihr Ansatz pragmatisch und motivierend: einfach anfangen. Ob gemeinsame Kiezputze, Projekte mit Schulen und Kitas oder die Zusammenarbeit mit Nachbar*innen – Veränderung beginnt im Kleinen. „Jede*r sollte einfach anfangen – und wenn es nur der Müll vor der eigenen Tür ist, die Meldung des Mülls in der Ordnungsamt-App oder die Teilnahme an Kiezputzen ist.“ Diese Haltung lebt sie auch im Alltag: „Wenn ich zum Pilze sammeln in den Wald gehe, habe ich zum Beispiel immer einen Müllbeutel dabei und nehme Pilze und Müll gleichzeitig mit.“ Für Peggy Büttner und ihre Gruppe ist der Einsatz mehr als nur praktische Arbeit – er schafft Sichtbarkeit und stärkt das Zugehörigkeitsgefühl: „Ich fühle mich als Teil der Gesellschaft und möchte selbst und mit meinen Teilnehmenden einen Beitrag leisten, damit mein Arbeits- und Wohnumfeld lebenswerter wird.“ Gerade für die Teilnehmenden ist diese Erfahrung von großer Bedeutung: „Sie werden als Teil der Gesellschaft wahrgenommen und leisten einen Beitrag – jede*r wie er oder sie kann.“ Neben dem persönlichen Einsatz sieht Peggy Büttner auch politischen Handlungsbedarf – etwa mehr Austausch zum Thema Müll und dichtere Reinigungsintervalle in besonders von Müll belasteten Stadtteilen wie Nordneukölln.Ihr Fazit ist so einfach wie kraftvoll: „Wenn jede*r einfach loslegen würde, wäre unser Kiez sauberer – die Gemeinschaft macht es.“

Die vielen Initiativen im Rollberg zeigen, welche vielfältigen sozialen wie auch umweltbezogenen Wirkweisen Müllsammelaktionen entfalten können. Peggy fasst jedoch zu sammen: Damit sich langfristig etwas an der starken Vermüllungssituation ändert, braucht es neben der Eigeninitiative auch deutlich mehr Unterstützung und eine besser finanzierte Müllentsorgung von öffentlicher Seite.

Anbei der Link zur Neukönner Vernetzungsgruppe "Neukölln räumt auf" wenn ihr euch für ein sauberes Neukölln einsetzen und über relevante Veranstaltungen informiert bleiben wollt: https://chat.whatsapp.com/LH2IHOznnnEFch0NvUpkGz

Außerdem hier der Link zur Vernetzung mit Nachbar*innen rund um den Rollbergkiez in der Telegrammgruppe names "PutziPutzi": https://t.me/putziputzi

Text: H. Heiland, Bilder: Alea Rodriguez, 08.04.2026

Umweltbildung, Nachbarschaft und Pizza für alle – Ein Rückblich auf die WONK im Rollberger Gemeinschaftsgarten


Save the Date KINDL Spaziergang
Das Rollberg Paradise war in den vergangenen Tagen Anlaufpunkt für viele Neuköllner*innen, v.a. aus dem Rollberg. Als ein Veranstaltungsort der WONK-Aktionswoche vom 18. bis 27. September 2026 öffnete der Garten seine Tore gleich an mehreren Tagen mit verschiedenen Angeboten für die Rollberger Nachbarschaft und Naturbegeisterte anderer Kieze und Bezirke. Sowohl das Gartenteam der Prinzessinnengärten und das Quartiersmanagement Rollberg, aber auch viele weitere Akteure organisierten, kooperierten und veranstalteten, was das Zeug hält, um der Nachbarschaft eine ganz besondere Aktionswoche im Gemeinschaftsgarten zu bieten.

Wundervolle Orte in Neukölln: Die Aktionswoche
Die Zeit verging wie im Flug, eine Veranstaltung jagte die nächste, jeden Tag ein neues Programm aus verschiedenen Veranstaltungen zu Umweltbildung, Nachhaltigkeit und Stadtnatur. Die Aktionswoche „WONK - Wundervolle Orte in Neukölln“ wurde 2025 von der Koordinierungsstelle für Umweltbildung Neukölln ins Leben gerufen und mittlerweile von 85 Neuköllner Akteuren des Umweltbildungsnetzwerks Neukölln umgesetzt. Die Vielfalt an Vereinen und Initiativen zeigt, wie breit Neukölln hinsichtlich der oben genannten Themen aufgestellt ist, wie zahlreich die meist kostenlosen Angebote sind und mit wie viel Engagement und Herzblut sie, oft mit der Unterstützung von ehrenamtlich Engagierten, durchgeführt werden.
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All inclusive Party zur Eröffnung der neugestalteten Außenflächen des KiJuZ Lessing


Save the Date KINDL Spaziergang

Eine Graffiti-Wand, Spiele, Info- und Essensstände und natürlich jede Menge Möglichkeiten sich zu bewegen und sportlich zu beweisen gab es am Freitag, 18. September bei der großen Party zur Eröffnung der neugestalteten Außenareale des Kinder- und Jugendzentrums Lessinghöhe.

Bereits im Mai 2025 waren mit einem Fest plus Fußballturnier die erneuerten Sportflächen auf dem südlichen Teil des Geländes eingeweiht worden; nun sind im zweiten Bauabschnitt der mit insgesamt 3.13 Millionen Euro geförderten Gesamtmaßnahme in Trägerschaft des Bezirksamts Neukölln die Spiel- und Aufenthaltsflächen im nördlichen Teil umgestaltet worden. Dabei wurden neben der Barrierefreiheit auch ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt – durch Entsiegelung und Begrünung sind naturnahe Spiel- und Aufenthaltsräume entstanden.

Keine Frage, dass der Abschluss der Maßnahme gefeiert werden musste. Das geschah bei großem Andrang von Jugendlichen und Kindern aller Altersgruppen ab 15 Uhr unter dem Motto „Lessing all inclusive – Let’s Party“.

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Informationsveranstaltung Drogenkonsum und Obdachlosigkeit in Nord-Neukölln und im Rollberg


Save the Date KINDL Spaziergang
Die Sichtbarkeit von Drogenkonsum im öffentlichen Raum und von Obdachlosigkeit hat in Berlin in den letzten Jahren spürbar zugenommen. Neben bekannten Hotspots wie dem Kiez um die Schöneberger Kurfürstenstraße, dem Kotti oder dem Görli, steht insbesondere Nord-Neukölln mittlerweile im Fokus. Orte wie der Anita-Berber-Park, die Lessing- und Thomashöhe, der U-Bahnhof Leinestrasse und auch die Rollbergsiedlung sind von Suchterkrankten stark frequentiert. Auf Spielplätzen, in Parks, in Hauseingängen oder Garagen werden Suchtstoffe offen konsumiert, gebrauchte Spritzen, Müll und Unrat hinterlassen. Auf der Suche nach Obdach und Konsumräumen werden auch Keller und Wohngebäude genutzt. Der Konflikt zwischen dem Sicherheitsempfinden von Anwohnenden und der Hilfsbedürftigkeit der Suchterkrankten, die angesichts von Wohnungskrise, Verdrängung und knappen Mitteln zur Unterstützung stärker unter Druck geraten, tritt immer stärker zutage.

Am Abend des 8. Septemberfand daher auf dem Falkplatz eine Informationsveranstaltung zum Thema statt, zu der das Quartiersmanagement Rollbergsiedlung eingeladen hatte. Aus vier Perspektiven (Neuköllner Suchthilfekoordination, Drogensozialarbeit, lokale Substitutionspraxis und Hausverwaltung) wurde über die bestehende Unterstützung für Suchterkrankte, Maßnahmen zum Umgang mit der Situation im öffentlichen Raum, Herausforderungen sowie Grenzen möglicher Maßnahmen berichtet. Im Anschluss konnten interessierte Anwohnende Fragen stellen, und von ihren Herausforderungen mit der Situation berichten. Ziel des Abends war es, zum Thema miteinander ins Gespräch zu kommen, mögliche Lösungsansätze zu diskutieren und zu informieren, wer für welche Fragen und Probleme Ansprechpartner ist.
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„WONK - Wundervolle Orte in Neukölln“ – eine Entdeckungsreise

10 Tage voller Inspirationen, Entdeckungen und Begegnungen – mitten in der Stadt!

HAT Aushang

Mehr als 50 Orte
Mehr als 60 Initiativen
Mehr als 100 Veranstaltungen – Aktionen, Workshops, Ausstellungen, Führungen, Feste, Kiezspaziergänge …

Entdecke grüne Oasen, kreative Re-Use- und Upcycling-Räume, Orte zum Gärtnern, Entspannen, Staunen und Mitmachen. Lerne neue Menschen kennen, sammle nachhaltige Ideen und erlebe Naturräume gleich um die Ecke.

Wundervolle Orte in Neukölln sind wertvolle Orte. Sie zeigen, wie Zukunft in der Stadt aussehen kann.


Vorbeikommen, entdecken, mitgestalten — es lohnt sich!

Und auch das „Rollberg Paradise“ ist mit folgenden Veranstaltungen dabei!

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Gute Sachen tauschen und Sperrmüll kostenlos abgeben

Komm zum BSR-Kieztag am Samstag, 25. Juli

HAT AushangAm Samstag, 25.07.2026, findet der nächste BSR Kieztag in der Rollbergsiedlung statt. Von 8-13 Uhr könnt ihr auf dem Falkplatz (Falkstrasse 22-24) Euren Sperrmüll kostenlos abzugeben.
Alte Möbel, Matratzen, Elektrogeräte und Altkleidung könnt ihr nur wenige Meter von eurer Wohnung entsorgen lassen. Schon praktisch – da spart ihr euch, ein Auto zu mieten oder zum Wertstoffhof zu fahren.
Falls ihr Dinge habt, die eigentlich zu schade zum Wegwerfen sind – es gibt auch einen großen Tauschmarkt, wo ihr alles lassen könnt, was noch funktioniert. Und vielleicht selbst ein oder zwei neue Liebhaberstücke findet.
Eine tolle Gelegenheit für eine kleine sommerliche Aufräum- und Aussortieraktion 😊

Mehr Informationen findet ihr hier: https://www.berlin.de/null-muell-neukoelln/programm/kieztage-1498678.php

Sommerfest mit Weitblick

Vor zauberhafter Kulisse hoch über den Dächern der Stadt kamen am Abend des 1. Juli 2026 rund 200 Engagierte aus den Neuköllner Quartiersmanagement-Gebieten und dem angrenzenden Gebiet Germaniagarten zusammen

Save the Date KINDL SpaziergangDas gemeinsame Sommerfest auf dem Klunkerkranich war eine Premiere. Bereits in den letzten zwei Jahren hatten der Donaukiez und der Flughafenkiez gemeinsam gefeiert. Doch nun waren alle Neuköllner QM-Gebiete dabei, außerdem das angrenzende QM-Gebiet Germaniagarten (Tempelhof-Schöneberg). Neben Mitgliedern der Quartiersräte und der Aktionsfonds-Jurys waren auch Stadtteilpartner:innen wie etwa der Kiezrat Rollberg geladen. „Wir wollen im Hinblick auf den 1. Januar 2028 eine Plattform für Austausch und Vernetzung schaffen“, erklärte Quartiersmanagerin Aysel Şafak (Flughafenstraße) zur Begrüßung. Sie moderierte gemeinsam mit Selma Tuzlali, Quartiersmanagerin in der Gropiusstadt, die Veranstaltung. Ende 2027 laufen viele QM-Gebiete aus. „Wir wollen über die Gebietsgrenzen hinweg schauen, wie wir das Begonnene weiterführen können“, so Aysel Şafak.
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Mediensprechstunde für Eltern und pädagogische Fachkräfte

Anmelden und Vorbeikommen: jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr 


HAT Aushang
Zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen stellen sich Eltern und Pädagogen eine ganze Reihe von Fragen. Angefangen damit, wieviel Bildschirmzeit richtig ist oder wer hier Regeln aufstellen sollte. Oder: Wie nutzt man KI richtig? Wer ist zuständig, wenn es Probleme im Klassenchat gibt? Wie geht man mit unangenehmen Situationen im Netz um und wo können Insta und TikTok gefährlich werden? Und was sind überhaupt Looksmaxxing und Cybergrooming? Wie soll man bei der Vielzahl neuer Trends und Inhalte den Überblick behalten?
Zu all diesen und vielen weiteren Fragen berät das Meko Neukölln jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr in der Mediensprechstunde.
Wo? Meko Neukölln, Mittelweg30, 12053 Berlin
Wenn möglich, anmelden unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Angebot findet im Rahmen des Projekts „Optimal vernetzt“ statt und wird finanziert durch das Quartiersmanagement Rollbergsiedlung.

 

❤liche Einladung zur GLOBALE

Das Festival im Berlin Global Village (neben Rewe)

HAT Aushang

Am 03. Juli 2026 öffnet das Berlin Global Village im Rahmen der GLOBALE seine Türen: Das Festival bringt die Nachbarschaft, Kunst- und Kulturinteressierte und alle zusammen, die Lust auf Austausch und globale Fragen haben. Wir laden dazu ein, neue Perspektiven kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam einen sommerlichen Tag in Neukölln zu verbringen.

Es erwartet euch ein breites Programm mit einem großen Mit-Mach Angebot für Kinder & Jugendliche!

Außerdem:
🎨 Siebdruck-Workshop – Gestaltet eure eigenen Jutebeutel oder T-Shirts und lernt die Technik des Siebdrucks kennen.
📸 Ausstellung – „What Remains“ zeigt Werke der Fotografin Médine Tidou – Eine eindrucksvolle fotografische Auseinandersetzung mit kultureller Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit

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Kiezforum Rollberg: Geschlechterreflektiertes Arbeiten in der Nachbarschaft

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Wie erleben Berliner*innen Geschlechterrollen, Diskriminierung und gesellschaftliche Erwartungen im Alltag? Welche Auswirkungen haben digitale Phänomene wie die sogenannte „Manosphere“, traditionelle Rollenbilder oder queerfeindliche Einstellungen auf das Zusammenleben im Kiez? Und welche Ansätze gibt es, um insbesondere jungen Menschen Räume für Selbstbestimmung, Austausch und gegenseitigen Respekt zu eröffnen?
Diesen Fragen widmete sich das Kiezforum Rollberg zum Thema geschlechterreflektierte Arbeiten. Gemeinsam mit Gästen aus Praxis, Wissenschaft und Jugendarbeit wurde diskutiert, wie Geschlecht gesellschaftliche Teilhabe prägt und warum geschlechtersensible Bildungsangebote gerade für junge Menschen von großer Bedeutung sind.

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Fairplay gegen Gewalt

Großes Fußballturnier am 10 Juli. Jetzt anmelden


HAT Aushang
Und wieder rollt der Ball im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe. Kurz vor dem WM-Finale können alle Rollberger*innen und Neuköllner*innen zeigen, was in ihnen steckt. Ob mit dem Fuß, dem Kopf oder fairen Gesten – hier werden Tore geschossen und Freundschaften geschlossen, hier zeigt sich das bunte Neukölln von seiner besten Seite.

Mitmachen können alle von 11 bis 99 Jahren. Pro Team braucht es 5 Spieler*innen und max. 2 Auswechselspieler*innen. Für den perfekten Start in die Ferien – und vielleicht einer Krönung als beste oder fairste Mannschaft, meldet euer Team jetzt an (E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; bei Kiezanker e.V. (Falkstr. 24) oder direkt im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe (Mittelweg 30).

Das Turnier findet statt im Rahmen des Projekts „Gewaltprävention – Stärkung von Jugendlichen und deren Eltern“.

Ball frei.

 

Bunte Bänke für den Kiez

Rollberger Vereine bringen gute Laune auf den Falkplatz

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Wer über den Falkplatz im Herzen der Rollbergsiedlung flaniert, der kann sich der Farbenpracht kaum entziehen. Anfang Juni wurden vier Sitzbänke von Rollberger und Neuköllner Initiativen neugestaltet. Gemeinsam mit der Begegnung des Quartiersmanagements in knalligem Türkis wird der zentrale Treffpunkt der Nachbarschaft nun gerahmt von individuell gestrichenen Verweilmöglichkeiten.

Dank der großzügigen Unterstützung von STADT UND LAND, die Farben und Streichutensilien gesponsort haben, konnten Mosaik e. V., der Kinderclub Rollberg von AKI e. V., der MaDonna Mädchentreff und StoP Stadtteile ohne Partnergewalt e. V. gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und betreuten Erwachsenen jeweils eine Bank mit von ihnen ausgewählten Farben zu neuem Glanz verhelfen. Alles ist dabei – von freundlichen gelb/orange über Seifenblasen bis hin zu empowernden Sprüchen auf herrlichem Flieder.




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WONK – „Wundervolle Orte NeuKölln“

Aktionswoche 18. – 27. September 2026

HAT AushangNatur, Nachhaltigkeit, Nachbarschaft: Alles da, alles hier.
10 Tage voller Inspiration, Begegnung und Naturerlebnissen — mitten in der Stadt!
Wundervolle Orte Neukölln - das sind Orte für Naturentdeckung, Orte des Teilens + Schenkens, des kreativen Re-Use + Upcycling, Orte des gemeinsamen Gärtnerns, der Begegnung + Nachbarschaft, Erlebnisorte ... Versteckte Orte ... Tolle Orte!
Und vor allem WERTVOLLE ORTE, die Menschen zusammenbringen, um gemeinsam eine nachhaltige Zukunft zu gestalten und Naturerleben in der Großstadt möglich zu machen!
Die Aktionswoche WONK will diese Orte sichtbar machen!

Ihr wollt dabei sein?
Vom 04.05. – 30.06.2026 könnt Ihr Eure Veranstaltung/Euer Angebot anmelden, einfach digital unter www.wonk.de!

Die Aktionswoche WONK ist ein gemeinsames Projekt von Neuköllner Initiativen, die sich für Nachhaltigkeit, Nachbarschaft und Naturerleben engagieren
Koordination: Koordinierungsstelle Umweltbildung Neukölln, Koordinatorinnen: Isabel Schmidt + Miriam Rasser
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | 0174 2493136 | www.umweltbildung-neukoelln.de | https://wonk.de/ und auf instagram