Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minDie Rollbergsiedlung ist seit 1999 Quartiersmanagementgebiet. Das QM-Team arbeitet im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und dem Bezirksamt Neukölln. Auf Landesebene ist seit dem Sommer Hedwig Dylong die Gebietskoordinatorin, auf Bezirksebene ist die Position seit Februar dieses Jahres durch Elena Koßmann besetzt. Wir haben uns mit beiden unterhalten und nachgefragt, was für sie die Rollbergsiedlung ausmacht, wie sich die Zuständigkeiten zwischen den Ebenen verteilen und welche Perspektiven sie nach dem Ende des Quartiersmanagements für das Gebiet sehen.

Was zeichnet das Rollbergviertel aus Ihrer Perspektive aus? Was ist Ihr Eindruck von der Rollbergsiedlung?
Hedwig Dylong: Die Rollbergsiedlung ist eine gut versteckte Großsiedlung in Nordneukölln. Ich selbst habe mehrere Jahre im Schillerkiez gewohnt und mich nie in die Siedlung „verirrt“. Nachdem ich die Siedlung besser kennengelernt habe, kann ich gut verstehen, dass die Menschen hier gerne wohnen: weil sie im Vergleich zur hektischen, dicht bebauten Umgebung ein grüner Ruhepol ist und weil der soziale Zusammenhalt groß ist. Natürlich sehe ich auch die prekären Lebenssituationen, den Sanierungsbedarf, Probleme mit Vandalismus. Aber dann auch die engagierten Menschen, die sich für ihren Kiez einsetzen, Initiativen, die seit Jahrzehnten aktiv sind oder sich neu gründen, und verborgene Flächen, die danach schreien, ein Gemeinschaftsgarten zu werden.
Elena Koßmann: Für mich liegt die Rollbergsiedlung im Herzen von Neukölln. Hervorzuheben finde ich auch die unmittelbare Nähe zum Tempelhofer Feld und dem Körnerpark, zwei sehr besonderen Orten Berlins. Vor allem wird die Rollbergsiedlung aber durch die Menschen vor Ort geprägt, die sich aktiv für eine lebenswerte Siedlung einsetzen: engagierte Bewohner*innen, ansässige Einrichtungen und Vereine oder das QM-Team. Hier geht's weiter im Text ...
Inwiefern beschäftigt sich die Senatsverwaltung, inwiefern das Bezirksamt mit dem Rollbergviertel?
HD: Wir schauen uns jährlich die Sozialdaten für ganz Berlin und ihre Entwicklung über die Zeit an. Die Rollbergsiedlung zählt zu den Gebieten mit überdurchschnittlich hoher sozialer Benachteiligung, sie ist ein „Gebiet mit besonderem Aufmerksamkeitsbedarf“. Deshalb kommt hier unser Programm „Sozialer Zusammenhalt“ zum Tragen. Aber wir gehen das Thema sozialer Benachteiligung nicht alleine an: Bei der sogenannten ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative handeln immer mindestens zwei Senatsverwaltungen gemeinsam. In Nordneukölln arbeiten wir mit der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung zusammen: Das Gemeinschaftsprojekt heißt „StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt“ und ist im Nachbarschaftsheim Neukölln e. V. angesiedelt. Einerseits werden Betroffene unterstützt, andererseits Bewohnende sensibilisiert und zu Zivilcourage ermutigt. Und zwar da, wo die Gewalt passiert – direkt in ihrer Nachbarschaft. Die Sozialverwaltung steuert das Projekt, beide Senatsverwaltungen geben Geld. Der Projektträger arbeitet wiederum eng mit dem QM-Team Rollbergsiedlung zusammen.
EK: Im Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt werden Projekte gefördert, die die soziale Infrastruktur und die Lebensqualität im Rollbergviertel verbessern sollen. Der Fokus des Bezirksamtes im QM-Gebiet liegt dabei auf der lokalen Begleitung von Projekten. Das Bezirksamt unterstützt das QM-Team und die Projektträger von der Projektkonzeption und bis zum Projektabschluss.

Wie unterscheiden sich die Zuständigkeiten von Senatsverwaltung und Bezirksamt und inwiefern gibt es einen Austausch zwischen der Bezirks- und der Landesebene?
EK: Während die Senatsverwaltung für die die übergeordnete Strategie und die Rahmenbedingungen des QM-Verfahrens zuständig ist, ist der Bezirk verantwortlich für die Umsetzung vor Ort. Dazu gehört zum Beispiel auch die Teilnahme an Projektauswertungsgesprächen, dem Quartiersrat, Kiezfesten und lokalen Gremien.
HD: Die Senatsverwaltung sorgt dafür, dass das Programm Sozialer Zusammenhalt in ganz Berlin einheitlich umgesetzt wird, entscheidet, welches Gebiet wie viel Geld bekommt und gibt die Mittel an die Bezirke weiter. Die Bezirksämter zahlen die Mittel an Projektträger aus, sie sind die Förderstelle. Nur bei Bauprojekten, die der Bezirk selbst durchführt, ist die Senatsverwaltung zuständig für die Prüfung der Mittelverwendung. Die Senatsverwaltung beauftragt die QM-Teams. In der Steuerungsrunde, die circa einmal im Monat stattfindet, stimmen sich Senatsverwaltung, Bezirksamt und das QM-Team eng miteinander ab. In der Rollbergsiedlung nimmt außerdem die STADT und LAND daran teil. Frau Koßmann und ich nutzen natürlich bei Bedarf den kurzen Draht des Telefons oder schicken eine E-Mail.

Wer kann sich mit welchen Anliegen an die Gebietskoordination wenden?
EK: Für Vorschläge und Ideen zur Verbesserung der Nachbarschaft habe ich, z. B. beim Quartiersrat, immer ein offenes Ohr. Bei der Umsetzung kleinerer, konkreter Aktionen für den Kiez ist jedoch meist das QM-Team erste*r Ansprechpartner*in. Projektträger, also Fördernehmer, können sich bei förderrechtlichen Fragen jederzeit an das Bezirksamt wenden. Die Förderbedingungen können manchmal verwirrend sein, wir versuchen deshalb, so gut es geht, bei Unklarheiten zu helfen und so zu gelungen Projekten beizutragen.
HD: Erste Anlaufstelle für alle Anliegen im Gebiet ist das QM-Team. Genau dafür ist es eingerichtet. Kann das QM-Team die Anliegen nicht in seiner Arbeit berücksichtigen, leitet es diese weiter, an das Bezirksamt oder an andere Akteur*innen im Bezirk. Frau Koßmann sorgt dafür, dass die Projekte innerhalb des Bezirksamts gut abgestimmt sind. Sie nimmt auch an den Quartiersratssitzungen teil. Ich stehe Frau Koßmann und dem QM-Team bei Fragen zum Verfahren Rede und Antwort. Gebietsspezifische Fragestellungen, z. B. wie ein Problem vor Ort am besten angegangen wird oder wie ein Projekt im Detail gestaltet wird, überlasse ich der lokalen Expertise.

Das Quartiersmanagement Rollbergsiedlung wird zum 31.12.2027 beendet. Was sind die Gründe hierfür und inwiefern werden auch nach 2028 bestehende Bedarfe aus dem Rollberg in Planungen mitgedacht?
HD: Das Programm Sozialer Zusammenhalt ist auf Endlichkeit ausgelegt. Für Förderungen ist mittlerweile eine maximale Laufzeit von 15 Jahren festgelegt. Das Rollbergsiedlung wird bereits seit 1999 gefördert, da ist die Beendigung sozusagen überfällig. Trotzdem nehmen wir uns für die sogenannte Überleitungsphase drei Jahre Zeit, damit das Wissen und Strukturen gut übergeben werden können. Bezirksamt und QM-Team erarbeiten derzeit einen Abschlussplan, der quasi eine To-do-Liste für die kommenden 3 Jahre ist. Bei der Erstellung werden die bezirklichen Fachämter, die STADT und LAND und der Quartiersrat einbezogen. Außerdem tüfteln die Beteiligten an einer Nachsorge-Struktur.
EK: Natürlich ist es auch nach Beendigung des QM-Verfahrens von großer Bedeutung für ganz Neukölln, die Rollbergsiedlung langfristig weiterzuentwickeln und so gut für die Zukunft zu stärken. Eine unserer wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre besteht deshalb darin, aktuelle Projekte und lokale Vereine an weiterbestehende Förderungen anzubinden.

Möchten Sie dem Kiez und der Nachbarschaft noch etwas mitteilen?
HD: Da ich das Gebiet erst seit Kurzem begleite, freue ich mich darauf, immer mehr Akteurinnen und Akteure in der Rollbergsiedlung persönlich kennen zu lernen. Den Engagierten vor Ort wünsche ich viel Erfolg bei ihren Vorhaben und dass sie die verbleibende Zeit auch dafür nutzen, sich für ein „Nach dem QM“ gut aufzustellen.
EK: Ich arbeite seit Februar im Bezirksamt von Neukölln als Gebietskoordination für das Quartiersmanagementgebiet. Seitdem konnte ich mir bereits einen guten Überblick über die Gegebenheiten vor Ort und von dem starken nachbarschaftlichen Engagement verschaffen. Ich lerne weiterhin viel über die Siedlung dazu, blicke positiv in die zukünftige Entwicklung des Kiezes und möchten allen Anwohner*innen für ihr Engagement und ihre Unterstützung danken. Ihr Einsatz macht das Rollbergviertel lebendig und einladend. Wir ermutigen euch, weiterhin aktiv zu bleiben und euch für eure Ideen und Anliegen einzusetzen.

Interview: H. Heiland, Bild: QM Rollbergsiedlung Oktober 2024

Großer Kiezputz am 16.04.2026- mach mit!

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Besser als zu jammern ist es allemal, gemeinsam anzupacken. Im Rahmen der berlinweiten Aktion "Zusammen ist besser – Berlin räumt auf" des Berliner Radiosenders rbb 88.8 werden wir Berlinerinnen und Berliner vom 14. bis 29. April 2026 gemeinsam unsere Stadt schöner machen. 12 Bezirke in 12 Tagen, jeden Tag ist ein anderer Bezirk dran. Und jeder kann mitmachen. Auch wir machen mit und veranstalten eine große Kiezputzaktion im Rollberg.

Wann und wo?

10:00 – 12:00 Uhr: Treffpunkt Briesestr. 17, 12053 Berlin
13:00 – 14:00 Uhr: Treffpunkt Falkstr. 25, 12053 Berlin
17:00 – 19:00 Uhr: Treffpunkt Kopfstr. 26, 12053 Berlin

Gemeinsam befreien wir unsere Gehwege, Beete und Spielplätze vom Müll. Wir bringen Musik, Greifzangen, Müllsäcke, Snacks und gute Laune mit. Ihr bringt fleißige Hände – Kinder und Erwachsene sind herzlich willkommen.
Wir freuen uns auf euch und eure Hilfe, euer QM-Team

Müll im Rollberg: Stimmen und Engagement aus dem Kiez

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

„Die Situation im Kiez ist desaströs und die Vermüllung beeinträchtigt die Lebensqualität beträchtlich“, sagt Beate, eine Rollberger Bewohnerin, die sich seit einigen Jahren für einen sauberen Kiez engagiert. Auch die Umfragen vom Quartiersmanagement-Team und die Umfrage vom Kiezlabor (2025) bestätigen: Überfüllte Eimer, Sperrmüll an den Straßenrändern und Abfallberge vor den Containern werden als Ärgernis wahrgenommen. Die Folge ist ein Gefühl von Vernachlässigung, das Frustration und Rückzug verstärken kann. Doch gleichzeitig gibt es immer wieder Engagement aus der Nachbarschaft: Bewohner*innen, Initiativen, Schulen und eine besonders engagierte Gruppe von Menschen mit Beeinträchtigung setzen sich regelmäßig und aktiv für mehr Sauberkeit und für die Stadtnatur ein. Ihre Geschichten zeigen, was gemeinsames Handeln verändern kann – und warum es trotzdem eine häufigere Müllabholung und gut finanzierte Stadtreinigung braucht.

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Der Müll und Neukölln – das sagt die BSR dazu!

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Fragt ihr euch auch immer wieder, wer eigentlich für den Müll und seine Entsorgung die Verantwortung trägt? Wir haben uns das Ergebnisprotokoll eines Austausch mit der Berliner Stadtreinigung (BSR), Bundestagsabgeordneten Hakan Demir und engagierten Initiativen und Bürger*innen aus Neukölln zum Thema Stadtsauberkeit in Neukölln angeschaut und die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Reinigungsklassen, Zuständigkeiten, Entsorgungsangebote etc. für euch zusammengefasst. Spoiler: Zuständigkeiten sind oft komplizierter, als man denkt. 

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Weniger Müll in Neukölln: Ergebnisse der Konferenz 2026 aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Am 12. Februar 2026 fand im Nachbarschaftshaus am Körnerpark die Konferenz „Weniger Müll in Neukölln – Wie schaffen wir das?“ statt.  Es kamen Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Nachbarschaftshaus am Körnerpark zusammen, um über Lösungen für das Müllproblem in Neukölln zu diskutieren. Ziel der Konferenz war es, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, Verantwortlichkeiten zu klären und neue Ansätze für mehr Sauberkeit im Kiez zu finden. Im Mittelpunkt standen drei Leitfragen: Was können Politik und Zivilgesellschaft konkret tun? Wie können Kommunikation und Vernetzung verbessert werden? Welche Maßnahmen funktionieren nachweislich?

    Wir fassen die Ergebnisse für euch zusammen und zeigen: Es gibt verschiedene Ansätzen, die wirken könnten. 

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    Unterschriftenaktion für „Nord-Neukölln müllfrei“- unterschreibe und sammle mit!


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Selbst beim Kiezputz mit anpacken – schön und gut. Aber du möchtest mehr und lanfristig etwas erreichen?! Zum Beispiel, dass Neukölln dauerhaft müllfrei wird? Das Kulturlabor Trial & Error e. V. findet, dass Neukölln Besseres verdient als Müll-Slalom und Rattenplage. Deshalb haben die Pädagog*innen, Designer*innen, Medien-Aktivist*innen, Künstler*innen und Gärtner*innen des Kollektivs das Bündnis „Nord-Neukölln müllfrei“ ins Leben gerufen und einen Einwohner*innenantrag gestartet.
    Für diesen Antrag wollen sie  - gemeinsam mit dir?- bis Juli 1500 Unterschriften von Neuköllner*innen sammeln und so den Forderungen an die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln Nachdruck verleihen:
    1. Bessere Umweltbildung!
    2. Die BSR soll ihre Arbeit nachweislich besser machen!
    3. Drogenmüll muss zeitnah und fachgerecht entsorgt werden!
    4. Mehrwegbecher und -geschirr muss vom Bezirk gefördert werden!
    5. Es braucht eine Verpackungssteuer für To-Go-Müll!

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    Sperrmüll einfach abstellen? Das wird ab sofort teuer!

    preisSperrmüll nachts heimlich rausstellen und hoffen, dass es niemand merkt? Schlechte Idee! Wer sein altes Zeug auf dem Gehweg ablädt, zahlt in Berlin ab sofort richtig drauf. Der Senat hat die Bußgelder für illegale Müllentsorgung drastisch erhöht:
    - Die alte Matratze einfach an die Ecke gelehnt? Macht bis zu 1.500 Euro.
    - Das durchgesessene Sofa auf dem Gehweg geparkt? Kann bis zu 4.000 Euro kosten.
    - Den kaputten Kühlschrank oder die Waschmaschine heimlich rausgestellt? Bis zu 15.000 Euro.

    Sie wollen es genau wissen? Die neuen Bußgelder für falsch abgestellten Sperrmüll finden Sie hier: So teuer kann es werden: Bußgelder im Überblick. Die neuen Bußgelder stehen nicht nur auf dem Papier: Berlin kontrolliert nun deutlich strenger. Die Ordnungsämter sind mit verstärktem Personal in den Kiezen unterwegs. Hierzu gibt es sogar eine Zielvereinbarung zwischen Senat und Bezirken. In den Bezirken Neukölln und Mitte wurde bereits eine Soko Müll gegründet. Wer seinen Sperrmüll einfach abstellt, muss damit rechnen, erwischt und zur Kasse gebeten zu werden. Denn mehr als 13 Millionen Euro kostet es jedes Jahr, illegalen Müll zu beseitigen. Geld, das zum Beispiel für Parks, Kitas und Schulen fehlt. Es geht dabei nicht nur ums Geld. Jeder illegal abgestellte Gegenstand belastet die Umwelt, verschlechtert das Stadtbild und kostet viel Frust. 
    Quelle: https://www.berlin.de/stadtsauberkeit/bussgelder/  (08.04.2026)

    Alle Materialien für den schnellen Kiezputz in der KÜMMER-DICH-UM-DEINEN-KIEZ-STATION


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Seit Mai 2025 gibt es die KÜMMER-DICH-UM-DEINEN-KIEZ-BANK im Rollberg. Sie steht in der Falkstraße gegenüber des Mieterbeiratsbüros zwischen Kiezanker und QM-Büro, direkt am Eingang der Kinderspielplätze. Das Tolle ist, dass sie nicht nur als Bank dient, sondern vor allem als kostenlose Ausleihbox alles enthält, was du für einen Kiezputz brauchst: Greifer, Müllbeutel, Eimer. 
    Und so geht's: Scanne den QR-Code mit deinem Handy -oder merke dir direkt den Code vom Zahlenschloss "0070" und öffne die Box. Nimm dir, was du und deine Freund*innen zum Aufräumen brauchen und lege es bitte nachher wieder zurück. Entsorge den Müll in den großen Mülltonnen im Müllkäfig. Und, erzähle es weiter! Du wirst sehen, du wirst Dank von den Menschen, die das ganz genau beobachten, ernten. ;-)

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    Neuköllns Plan gegen die Vermüllung: die Intiative NULL MÜLL NEUKÖLLN und ihre Tipps

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Das Bezirksamt Berlin-Neukölln entwickelt eine Zero Waste Strategie, um das Abfallaufkommen in Neukölln zu reduzieren. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Plattform ‚Null Müll Neukölln‘. Ziel ist es, gemeinsam Müll zu vermeiden, die Abfallentsorgung zu verbessern und neue Ideen zu fördern. Von Tausch- und Sperrmüllmärkten bis hin zu Mehrweg-Beratung bis hin zu “Kümmer-dich-um-deinen-Kiez”-Sitzbänken: Auf der Website von Null Müll Neukölln kann man die bezirklichen Projekte und Ideen für ein müllfreies Neukölln entdecken. Außerdem zu finden sind zahlreiche Tipps und Informationen, wie du deinen Kiez auf viele Arten sauber halten kannst. Organisiere einen Kiezputz (hier findest du die Schritt-für-Schritt-Anleitung inklusive Plakatvorlage) oder eine Kleider-Tauschparty mit deinen Nachbar*innen. Auch dazu gibt es Infos und Hilfestellungen.

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    Müll melden in 60 Sekunden: Die Ordnungsamt-App oder bei trash-cam.com


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Wer Müll entdeckt, kann und sollte den Fund entweder über die Ordnungsamt-App oder die Trash-Cam (auf Deutsch: Müllkamera) melden. An die Ordnungsamt-App werden jeden Monat tausende Meldungen an die Berliner Ordnungsämter geschickt – in Neukölln waren es im Jahr 2025 insgesamt 46 768. Mehr als 40 Prozent der Meldungen betreffen die illegale Abfallbeseitigung. 

    Die Meldung des Mülls selbst erfolgt in wenigen Schritten entweder online oder in der App:
    1. Auswahl des Menüpunkts "Müll".
    2. Mache ein Foto von dem Sperrmüll
    3. Gib den Standort des Gegenstands an.
    4. Beschreibe kurz, um welchen Müll es sich handelt.
    5. Lasse deine E-Mail Adresse da und werde informiert über den Abholprozess. 

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    Neues vom Rollberger Projekt „Respekt leben“

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    "Habt ihr oder eure Kinder schon einmal Diskriminierung erlebt und wusstet nicht genau, wie ihr damit umgehen sollt?
    Wurdest du oder dein Kind wegen Name, Aussehen oder Religion unfair behandelt? Fühltest du dich bei Behörden oder Ärzt*innen nicht ernst genommen? Bist du unsicher, ob dein Erlebnis Diskriminierung war?" Diesen und ähnlichen Fragen gehen Rojda, Hero und Xece von Yekmal e. V. und der Neuköllner Anlaufstelle gegen Diskriminierung als neue Ansprechpartnerinnen im Rollberger Projekt „Respekt leben – Diskriminierung im Rollberg keine Chance geben“ nach. Mit Menschen aus dem Kiez sprechen sie über diskriminierende Erlebnisse im Alltag, in der Schule, im Beruf oder im Kontakt mit Behörden. Gemeinsan besprechen sie: Was kann ich tun, wenn ich Diskriminierung erlebe? Derzeit führen Rojda und ihre Kolleg*innen zwei regelmäßige Gruppenangebote durch – ihre Themen: Mehrfachdiskriminierung, biografisches Erzählen, Alltagsrassismus und Diskriminierung bei muslimischen Kindern und Jugendlichen. Ab Anfang April soll es in den Räumen des Kinder- und Jugendzentrums Lessinghöhe zusätzlich Workshops mit Jugendlichen geben. Hier erfährst du mehr über das neue Projekt im Kiez. 

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    Theaterkurs zu Kinderrechten weltweit im KiJuZ Lessinghöhe

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    1000115985Nach den Osterferien startet ein neues wöchentliches Theater- und Storytelling-Projekt zum Thema #Kinderrechte #weltweit. Es geht von April bis Juli und ist für Kinder und Jugendliche von 8 bis16 Jahren gedacht.

    Worum geht's?
    Kinder haben Rechte! Aber welche sind das eigentlich? Gemeinsam mit euch wollen die Dozent:innen die Kinderrechte kennen lernen. Wir wollen uns außerdem mit Geschichten von Kindern weltweit auseinandersetzen und erforschen, wie es um Kinderrechte in anderen Ländern steht. Am Ende soll eine szenische Lesung oder ein Theaterstück entstehen, das die am Projekt beteiligten dann aufführen werden. Die Teilnehmenden entscheiden, welche Geschichten und Kinderrechte auf die Bühne kommen.

    Wann? Der Kurs findet jeden Donnerstag statt. Er startet nach den Osterferien und geht bis zu den Sommerferien. Das erste Treffen ist am Donnerstag, den 16.04.2026, um 15:00 Uhr.
    Wo? Der Workshop findet im Bewegungsraum im Jugendzentrum Lessinghöhe – Mittelweg 30, Nähe U-Bahnstationen Leinestraße (U8) und Karl-Marx-Straße (U7) – statt.

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    Rollberger Stadtteilmütter kreativ gegen antimuslimischen Rassismus

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    In letzter Zeit tauchen im Kiez vermehrt rechtsextremistische Sticker und Tags auf, also kleine Aufkleber an Laternen und Stromkästen oder Schmierereien an Wänden. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen – einer von ihnen ist Dominik vom Institut für konkrete Utopien. Dieses hat die Problematik gemeinsam mit den Rollberger Stadtteilmüttern diskutiert und Plakate und Sticker entwickelt.

    Wer seid ihr und was macht ihr?
    Wir sind das Institut für konkrete Utopien, ein Projekt des Club of Engineers and Friends e. V. und wir beschäftigen uns mit der Frage, wie wir als Menschen in Zukunft leben wollen.
    Im Rahmen unseres Projekts wollen wir Räume schaffen, in denen Menschen ihre Kreativität entfalten und zu Denker*innen und Visionär*innen werden können. 
    Gemeinsam wollen wir über alternative Möglichkeiten des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft nachdenken und positive Zukunftsvorstellungen – Utopien –  entwickeln.
    Unsere Utopien wollen wir direkt in die Umsetzung bringen, also künstlerisch sichtbar machen und somit zu „konkreten“ Utopien entwickeln. Hierbei möchten wir vor allem Menschen einbinden, die keine Stimme haben, bzw. in unserer Gesellschaft seltener Gehör finden. Das Projekt wird vom Bund gefördert unter dem Schlagwort gesellschaftlicher Zusammenhalt. 


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