Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minDie Rollbergsiedlung ist seit 1999 Quartiersmanagementgebiet. Das QM-Team arbeitet im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und dem Bezirksamt Neukölln. Auf Landesebene ist seit dem Sommer Hedwig Dylong die Gebietskoordinatorin, auf Bezirksebene ist die Position seit Februar dieses Jahres durch Elena Koßmann besetzt. Wir haben uns mit beiden unterhalten und nachgefragt, was für sie die Rollbergsiedlung ausmacht, wie sich die Zuständigkeiten zwischen den Ebenen verteilen und welche Perspektiven sie nach dem Ende des Quartiersmanagements für das Gebiet sehen.

Was zeichnet das Rollbergviertel aus Ihrer Perspektive aus? Was ist Ihr Eindruck von der Rollbergsiedlung?
Hedwig Dylong: Die Rollbergsiedlung ist eine gut versteckte Großsiedlung in Nordneukölln. Ich selbst habe mehrere Jahre im Schillerkiez gewohnt und mich nie in die Siedlung „verirrt“. Nachdem ich die Siedlung besser kennengelernt habe, kann ich gut verstehen, dass die Menschen hier gerne wohnen: weil sie im Vergleich zur hektischen, dicht bebauten Umgebung ein grüner Ruhepol ist und weil der soziale Zusammenhalt groß ist. Natürlich sehe ich auch die prekären Lebenssituationen, den Sanierungsbedarf, Probleme mit Vandalismus. Aber dann auch die engagierten Menschen, die sich für ihren Kiez einsetzen, Initiativen, die seit Jahrzehnten aktiv sind oder sich neu gründen, und verborgene Flächen, die danach schreien, ein Gemeinschaftsgarten zu werden.
Elena Koßmann: Für mich liegt die Rollbergsiedlung im Herzen von Neukölln. Hervorzuheben finde ich auch die unmittelbare Nähe zum Tempelhofer Feld und dem Körnerpark, zwei sehr besonderen Orten Berlins. Vor allem wird die Rollbergsiedlung aber durch die Menschen vor Ort geprägt, die sich aktiv für eine lebenswerte Siedlung einsetzen: engagierte Bewohner*innen, ansässige Einrichtungen und Vereine oder das QM-Team. Hier geht's weiter im Text ...
Inwiefern beschäftigt sich die Senatsverwaltung, inwiefern das Bezirksamt mit dem Rollbergviertel?
HD: Wir schauen uns jährlich die Sozialdaten für ganz Berlin und ihre Entwicklung über die Zeit an. Die Rollbergsiedlung zählt zu den Gebieten mit überdurchschnittlich hoher sozialer Benachteiligung, sie ist ein „Gebiet mit besonderem Aufmerksamkeitsbedarf“. Deshalb kommt hier unser Programm „Sozialer Zusammenhalt“ zum Tragen. Aber wir gehen das Thema sozialer Benachteiligung nicht alleine an: Bei der sogenannten ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative handeln immer mindestens zwei Senatsverwaltungen gemeinsam. In Nordneukölln arbeiten wir mit der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung zusammen: Das Gemeinschaftsprojekt heißt „StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt“ und ist im Nachbarschaftsheim Neukölln e. V. angesiedelt. Einerseits werden Betroffene unterstützt, andererseits Bewohnende sensibilisiert und zu Zivilcourage ermutigt. Und zwar da, wo die Gewalt passiert – direkt in ihrer Nachbarschaft. Die Sozialverwaltung steuert das Projekt, beide Senatsverwaltungen geben Geld. Der Projektträger arbeitet wiederum eng mit dem QM-Team Rollbergsiedlung zusammen.
EK: Im Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt werden Projekte gefördert, die die soziale Infrastruktur und die Lebensqualität im Rollbergviertel verbessern sollen. Der Fokus des Bezirksamtes im QM-Gebiet liegt dabei auf der lokalen Begleitung von Projekten. Das Bezirksamt unterstützt das QM-Team und die Projektträger von der Projektkonzeption und bis zum Projektabschluss.

Wie unterscheiden sich die Zuständigkeiten von Senatsverwaltung und Bezirksamt und inwiefern gibt es einen Austausch zwischen der Bezirks- und der Landesebene?
EK: Während die Senatsverwaltung für die die übergeordnete Strategie und die Rahmenbedingungen des QM-Verfahrens zuständig ist, ist der Bezirk verantwortlich für die Umsetzung vor Ort. Dazu gehört zum Beispiel auch die Teilnahme an Projektauswertungsgesprächen, dem Quartiersrat, Kiezfesten und lokalen Gremien.
HD: Die Senatsverwaltung sorgt dafür, dass das Programm Sozialer Zusammenhalt in ganz Berlin einheitlich umgesetzt wird, entscheidet, welches Gebiet wie viel Geld bekommt und gibt die Mittel an die Bezirke weiter. Die Bezirksämter zahlen die Mittel an Projektträger aus, sie sind die Förderstelle. Nur bei Bauprojekten, die der Bezirk selbst durchführt, ist die Senatsverwaltung zuständig für die Prüfung der Mittelverwendung. Die Senatsverwaltung beauftragt die QM-Teams. In der Steuerungsrunde, die circa einmal im Monat stattfindet, stimmen sich Senatsverwaltung, Bezirksamt und das QM-Team eng miteinander ab. In der Rollbergsiedlung nimmt außerdem die STADT und LAND daran teil. Frau Koßmann und ich nutzen natürlich bei Bedarf den kurzen Draht des Telefons oder schicken eine E-Mail.

Wer kann sich mit welchen Anliegen an die Gebietskoordination wenden?
EK: Für Vorschläge und Ideen zur Verbesserung der Nachbarschaft habe ich, z. B. beim Quartiersrat, immer ein offenes Ohr. Bei der Umsetzung kleinerer, konkreter Aktionen für den Kiez ist jedoch meist das QM-Team erste*r Ansprechpartner*in. Projektträger, also Fördernehmer, können sich bei förderrechtlichen Fragen jederzeit an das Bezirksamt wenden. Die Förderbedingungen können manchmal verwirrend sein, wir versuchen deshalb, so gut es geht, bei Unklarheiten zu helfen und so zu gelungen Projekten beizutragen.
HD: Erste Anlaufstelle für alle Anliegen im Gebiet ist das QM-Team. Genau dafür ist es eingerichtet. Kann das QM-Team die Anliegen nicht in seiner Arbeit berücksichtigen, leitet es diese weiter, an das Bezirksamt oder an andere Akteur*innen im Bezirk. Frau Koßmann sorgt dafür, dass die Projekte innerhalb des Bezirksamts gut abgestimmt sind. Sie nimmt auch an den Quartiersratssitzungen teil. Ich stehe Frau Koßmann und dem QM-Team bei Fragen zum Verfahren Rede und Antwort. Gebietsspezifische Fragestellungen, z. B. wie ein Problem vor Ort am besten angegangen wird oder wie ein Projekt im Detail gestaltet wird, überlasse ich der lokalen Expertise.

Das Quartiersmanagement Rollbergsiedlung wird zum 31.12.2027 beendet. Was sind die Gründe hierfür und inwiefern werden auch nach 2028 bestehende Bedarfe aus dem Rollberg in Planungen mitgedacht?
HD: Das Programm Sozialer Zusammenhalt ist auf Endlichkeit ausgelegt. Für Förderungen ist mittlerweile eine maximale Laufzeit von 15 Jahren festgelegt. Das Rollbergsiedlung wird bereits seit 1999 gefördert, da ist die Beendigung sozusagen überfällig. Trotzdem nehmen wir uns für die sogenannte Überleitungsphase drei Jahre Zeit, damit das Wissen und Strukturen gut übergeben werden können. Bezirksamt und QM-Team erarbeiten derzeit einen Abschlussplan, der quasi eine To-do-Liste für die kommenden 3 Jahre ist. Bei der Erstellung werden die bezirklichen Fachämter, die STADT und LAND und der Quartiersrat einbezogen. Außerdem tüfteln die Beteiligten an einer Nachsorge-Struktur.
EK: Natürlich ist es auch nach Beendigung des QM-Verfahrens von großer Bedeutung für ganz Neukölln, die Rollbergsiedlung langfristig weiterzuentwickeln und so gut für die Zukunft zu stärken. Eine unserer wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre besteht deshalb darin, aktuelle Projekte und lokale Vereine an weiterbestehende Förderungen anzubinden.

Möchten Sie dem Kiez und der Nachbarschaft noch etwas mitteilen?
HD: Da ich das Gebiet erst seit Kurzem begleite, freue ich mich darauf, immer mehr Akteurinnen und Akteure in der Rollbergsiedlung persönlich kennen zu lernen. Den Engagierten vor Ort wünsche ich viel Erfolg bei ihren Vorhaben und dass sie die verbleibende Zeit auch dafür nutzen, sich für ein „Nach dem QM“ gut aufzustellen.
EK: Ich arbeite seit Februar im Bezirksamt von Neukölln als Gebietskoordination für das Quartiersmanagementgebiet. Seitdem konnte ich mir bereits einen guten Überblick über die Gegebenheiten vor Ort und von dem starken nachbarschaftlichen Engagement verschaffen. Ich lerne weiterhin viel über die Siedlung dazu, blicke positiv in die zukünftige Entwicklung des Kiezes und möchten allen Anwohner*innen für ihr Engagement und ihre Unterstützung danken. Ihr Einsatz macht das Rollbergviertel lebendig und einladend. Wir ermutigen euch, weiterhin aktiv zu bleiben und euch für eure Ideen und Anliegen einzusetzen.

Interview: H. Heiland, Bild: QM Rollbergsiedlung Oktober 2024

Umweltbildung, Nachbarschaft und Pizza für alle – Ein Rückblich auf die WONK im Rollberger Gemeinschaftsgarten


Save the Date KINDL Spaziergang
Das Rollberg Paradise war in den vergangenen Tagen Anlaufpunkt für viele Neuköllner*innen, v.a. aus dem Rollberg. Als ein Veranstaltungsort der WONK-Aktionswoche vom 18. bis 27. September 2026 öffnete der Garten seine Tore gleich an mehreren Tagen mit verschiedenen Angeboten für die Rollberger Nachbarschaft und Naturbegeisterte anderer Kieze und Bezirke. Sowohl das Gartenteam der Prinzessinnengärten und das Quartiersmanagement Rollberg, aber auch viele weitere Akteure organisierten, kooperierten und veranstalteten, was das Zeug hält, um der Nachbarschaft eine ganz besondere Aktionswoche im Gemeinschaftsgarten zu bieten.

Wundervolle Orte in Neukölln: Die Aktionswoche
Die Zeit verging wie im Flug, eine Veranstaltung jagte die nächste, jeden Tag ein neues Programm aus verschiedenen Veranstaltungen zu Umweltbildung, Nachhaltigkeit und Stadtnatur. Die Aktionswoche „WONK - Wundervolle Orte in Neukölln“ wurde 2025 von der Koordinierungsstelle für Umweltbildung Neukölln ins Leben gerufen und mittlerweile von 85 Neuköllner Akteuren des Umweltbildungsnetzwerks Neukölln umgesetzt. Die Vielfalt an Vereinen und Initiativen zeigt, wie breit Neukölln hinsichtlich der oben genannten Themen aufgestellt ist, wie zahlreich die meist kostenlosen Angebote sind und mit wie viel Engagement und Herzblut sie, oft mit der Unterstützung von ehrenamtlich Engagierten, durchgeführt werden.
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All inclusive Party zur Eröffnung der neugestalteten Außenflächen des KiJuZ Lessing


Save the Date KINDL Spaziergang

Eine Graffiti-Wand, Spiele, Info- und Essensstände und natürlich jede Menge Möglichkeiten sich zu bewegen und sportlich zu beweisen gab es am Freitag, 18. September bei der großen Party zur Eröffnung der neugestalteten Außenareale des Kinder- und Jugendzentrums Lessinghöhe.

Bereits im Mai 2025 waren mit einem Fest plus Fußballturnier die erneuerten Sportflächen auf dem südlichen Teil des Geländes eingeweiht worden; nun sind im zweiten Bauabschnitt der mit insgesamt 3.13 Millionen Euro geförderten Gesamtmaßnahme in Trägerschaft des Bezirksamts Neukölln die Spiel- und Aufenthaltsflächen im nördlichen Teil umgestaltet worden. Dabei wurden neben der Barrierefreiheit auch ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt – durch Entsiegelung und Begrünung sind naturnahe Spiel- und Aufenthaltsräume entstanden.

Keine Frage, dass der Abschluss der Maßnahme gefeiert werden musste. Das geschah bei großem Andrang von Jugendlichen und Kindern aller Altersgruppen ab 15 Uhr unter dem Motto „Lessing all inclusive – Let’s Party“.

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Informationsveranstaltung Drogenkonsum und Obdachlosigkeit in Nord-Neukölln und im Rollberg


Save the Date KINDL Spaziergang
Die Sichtbarkeit von Drogenkonsum im öffentlichen Raum und von Obdachlosigkeit hat in Berlin in den letzten Jahren spürbar zugenommen. Neben bekannten Hotspots wie dem Kiez um die Schöneberger Kurfürstenstraße, dem Kotti oder dem Görli, steht insbesondere Nord-Neukölln mittlerweile im Fokus. Orte wie der Anita-Berber-Park, die Lessing- und Thomashöhe, der U-Bahnhof Leinestrasse und auch die Rollbergsiedlung sind von Suchterkrankten stark frequentiert. Auf Spielplätzen, in Parks, in Hauseingängen oder Garagen werden Suchtstoffe offen konsumiert, gebrauchte Spritzen, Müll und Unrat hinterlassen. Auf der Suche nach Obdach und Konsumräumen werden auch Keller und Wohngebäude genutzt. Der Konflikt zwischen dem Sicherheitsempfinden von Anwohnenden und der Hilfsbedürftigkeit der Suchterkrankten, die angesichts von Wohnungskrise, Verdrängung und knappen Mitteln zur Unterstützung stärker unter Druck geraten, tritt immer stärker zutage.

Am Abend des 8. Septemberfand daher auf dem Falkplatz eine Informationsveranstaltung zum Thema statt, zu der das Quartiersmanagement Rollbergsiedlung eingeladen hatte. Aus vier Perspektiven (Neuköllner Suchthilfekoordination, Drogensozialarbeit, lokale Substitutionspraxis und Hausverwaltung) wurde über die bestehende Unterstützung für Suchterkrankte, Maßnahmen zum Umgang mit der Situation im öffentlichen Raum, Herausforderungen sowie Grenzen möglicher Maßnahmen berichtet. Im Anschluss konnten interessierte Anwohnende Fragen stellen, und von ihren Herausforderungen mit der Situation berichten. Ziel des Abends war es, zum Thema miteinander ins Gespräch zu kommen, mögliche Lösungsansätze zu diskutieren und zu informieren, wer für welche Fragen und Probleme Ansprechpartner ist.
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„WONK - Wundervolle Orte in Neukölln“ – eine Entdeckungsreise

10 Tage voller Inspirationen, Entdeckungen und Begegnungen – mitten in der Stadt!

HAT Aushang

Mehr als 50 Orte
Mehr als 60 Initiativen
Mehr als 100 Veranstaltungen – Aktionen, Workshops, Ausstellungen, Führungen, Feste, Kiezspaziergänge …

Entdecke grüne Oasen, kreative Re-Use- und Upcycling-Räume, Orte zum Gärtnern, Entspannen, Staunen und Mitmachen. Lerne neue Menschen kennen, sammle nachhaltige Ideen und erlebe Naturräume gleich um die Ecke.

Wundervolle Orte in Neukölln sind wertvolle Orte. Sie zeigen, wie Zukunft in der Stadt aussehen kann.


Vorbeikommen, entdecken, mitgestalten — es lohnt sich!

Und auch das „Rollberg Paradise“ ist mit folgenden Veranstaltungen dabei!

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Gute Sachen tauschen und Sperrmüll kostenlos abgeben

Komm zum BSR-Kieztag am Samstag, 25. Juli

HAT AushangAm Samstag, 25.07.2026, findet der nächste BSR Kieztag in der Rollbergsiedlung statt. Von 8-13 Uhr könnt ihr auf dem Falkplatz (Falkstrasse 22-24) Euren Sperrmüll kostenlos abzugeben.
Alte Möbel, Matratzen, Elektrogeräte und Altkleidung könnt ihr nur wenige Meter von eurer Wohnung entsorgen lassen. Schon praktisch – da spart ihr euch, ein Auto zu mieten oder zum Wertstoffhof zu fahren.
Falls ihr Dinge habt, die eigentlich zu schade zum Wegwerfen sind – es gibt auch einen großen Tauschmarkt, wo ihr alles lassen könnt, was noch funktioniert. Und vielleicht selbst ein oder zwei neue Liebhaberstücke findet.
Eine tolle Gelegenheit für eine kleine sommerliche Aufräum- und Aussortieraktion 😊

Mehr Informationen findet ihr hier: https://www.berlin.de/null-muell-neukoelln/programm/kieztage-1498678.php

Sommerfest mit Weitblick

Vor zauberhafter Kulisse hoch über den Dächern der Stadt kamen am Abend des 1. Juli 2026 rund 200 Engagierte aus den Neuköllner Quartiersmanagement-Gebieten und dem angrenzenden Gebiet Germaniagarten zusammen

Save the Date KINDL SpaziergangDas gemeinsame Sommerfest auf dem Klunkerkranich war eine Premiere. Bereits in den letzten zwei Jahren hatten der Donaukiez und der Flughafenkiez gemeinsam gefeiert. Doch nun waren alle Neuköllner QM-Gebiete dabei, außerdem das angrenzende QM-Gebiet Germaniagarten (Tempelhof-Schöneberg). Neben Mitgliedern der Quartiersräte und der Aktionsfonds-Jurys waren auch Stadtteilpartner:innen wie etwa der Kiezrat Rollberg geladen. „Wir wollen im Hinblick auf den 1. Januar 2028 eine Plattform für Austausch und Vernetzung schaffen“, erklärte Quartiersmanagerin Aysel Şafak (Flughafenstraße) zur Begrüßung. Sie moderierte gemeinsam mit Selma Tuzlali, Quartiersmanagerin in der Gropiusstadt, die Veranstaltung. Ende 2027 laufen viele QM-Gebiete aus. „Wir wollen über die Gebietsgrenzen hinweg schauen, wie wir das Begonnene weiterführen können“, so Aysel Şafak.
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Mediensprechstunde für Eltern und pädagogische Fachkräfte

Anmelden und Vorbeikommen: jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr 


HAT Aushang
Zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen stellen sich Eltern und Pädagogen eine ganze Reihe von Fragen. Angefangen damit, wieviel Bildschirmzeit richtig ist oder wer hier Regeln aufstellen sollte. Oder: Wie nutzt man KI richtig? Wer ist zuständig, wenn es Probleme im Klassenchat gibt? Wie geht man mit unangenehmen Situationen im Netz um und wo können Insta und TikTok gefährlich werden? Und was sind überhaupt Looksmaxxing und Cybergrooming? Wie soll man bei der Vielzahl neuer Trends und Inhalte den Überblick behalten?
Zu all diesen und vielen weiteren Fragen berät das Meko Neukölln jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr in der Mediensprechstunde.
Wo? Meko Neukölln, Mittelweg30, 12053 Berlin
Wenn möglich, anmelden unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Angebot findet im Rahmen des Projekts „Optimal vernetzt“ statt und wird finanziert durch das Quartiersmanagement Rollbergsiedlung.

 

❤liche Einladung zur GLOBALE

Das Festival im Berlin Global Village (neben Rewe)

HAT Aushang

Am 03. Juli 2026 öffnet das Berlin Global Village im Rahmen der GLOBALE seine Türen: Das Festival bringt die Nachbarschaft, Kunst- und Kulturinteressierte und alle zusammen, die Lust auf Austausch und globale Fragen haben. Wir laden dazu ein, neue Perspektiven kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam einen sommerlichen Tag in Neukölln zu verbringen.

Es erwartet euch ein breites Programm mit einem großen Mit-Mach Angebot für Kinder & Jugendliche!

Außerdem:
🎨 Siebdruck-Workshop – Gestaltet eure eigenen Jutebeutel oder T-Shirts und lernt die Technik des Siebdrucks kennen.
📸 Ausstellung – „What Remains“ zeigt Werke der Fotografin Médine Tidou – Eine eindrucksvolle fotografische Auseinandersetzung mit kultureller Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit

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Kiezforum Rollberg: Geschlechterreflektiertes Arbeiten in der Nachbarschaft

Save the Date KINDL Spaziergang

Wie erleben Berliner*innen Geschlechterrollen, Diskriminierung und gesellschaftliche Erwartungen im Alltag? Welche Auswirkungen haben digitale Phänomene wie die sogenannte „Manosphere“, traditionelle Rollenbilder oder queerfeindliche Einstellungen auf das Zusammenleben im Kiez? Und welche Ansätze gibt es, um insbesondere jungen Menschen Räume für Selbstbestimmung, Austausch und gegenseitigen Respekt zu eröffnen?
Diesen Fragen widmete sich das Kiezforum Rollberg zum Thema geschlechterreflektierte Arbeiten. Gemeinsam mit Gästen aus Praxis, Wissenschaft und Jugendarbeit wurde diskutiert, wie Geschlecht gesellschaftliche Teilhabe prägt und warum geschlechtersensible Bildungsangebote gerade für junge Menschen von großer Bedeutung sind.

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Fairplay gegen Gewalt

Großes Fußballturnier am 10 Juli. Jetzt anmelden


HAT Aushang
Und wieder rollt der Ball im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe. Kurz vor dem WM-Finale können alle Rollberger*innen und Neuköllner*innen zeigen, was in ihnen steckt. Ob mit dem Fuß, dem Kopf oder fairen Gesten – hier werden Tore geschossen und Freundschaften geschlossen, hier zeigt sich das bunte Neukölln von seiner besten Seite.

Mitmachen können alle von 11 bis 99 Jahren. Pro Team braucht es 5 Spieler*innen und max. 2 Auswechselspieler*innen. Für den perfekten Start in die Ferien – und vielleicht einer Krönung als beste oder fairste Mannschaft, meldet euer Team jetzt an (E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; bei Kiezanker e.V. (Falkstr. 24) oder direkt im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe (Mittelweg 30).

Das Turnier findet statt im Rahmen des Projekts „Gewaltprävention – Stärkung von Jugendlichen und deren Eltern“.

Ball frei.

 

Bunte Bänke für den Kiez

Rollberger Vereine bringen gute Laune auf den Falkplatz

Save the Date KINDL Spaziergang

Wer über den Falkplatz im Herzen der Rollbergsiedlung flaniert, der kann sich der Farbenpracht kaum entziehen. Anfang Juni wurden vier Sitzbänke von Rollberger und Neuköllner Initiativen neugestaltet. Gemeinsam mit der Begegnung des Quartiersmanagements in knalligem Türkis wird der zentrale Treffpunkt der Nachbarschaft nun gerahmt von individuell gestrichenen Verweilmöglichkeiten.

Dank der großzügigen Unterstützung von STADT UND LAND, die Farben und Streichutensilien gesponsort haben, konnten Mosaik e. V., der Kinderclub Rollberg von AKI e. V., der MaDonna Mädchentreff und StoP Stadtteile ohne Partnergewalt e. V. gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und betreuten Erwachsenen jeweils eine Bank mit von ihnen ausgewählten Farben zu neuem Glanz verhelfen. Alles ist dabei – von freundlichen gelb/orange über Seifenblasen bis hin zu empowernden Sprüchen auf herrlichem Flieder.




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WONK – „Wundervolle Orte NeuKölln“

Aktionswoche 18. – 27. September 2026

HAT AushangNatur, Nachhaltigkeit, Nachbarschaft: Alles da, alles hier.
10 Tage voller Inspiration, Begegnung und Naturerlebnissen — mitten in der Stadt!
Wundervolle Orte Neukölln - das sind Orte für Naturentdeckung, Orte des Teilens + Schenkens, des kreativen Re-Use + Upcycling, Orte des gemeinsamen Gärtnerns, der Begegnung + Nachbarschaft, Erlebnisorte ... Versteckte Orte ... Tolle Orte!
Und vor allem WERTVOLLE ORTE, die Menschen zusammenbringen, um gemeinsam eine nachhaltige Zukunft zu gestalten und Naturerleben in der Großstadt möglich zu machen!
Die Aktionswoche WONK will diese Orte sichtbar machen!

Ihr wollt dabei sein?
Vom 04.05. – 30.06.2026 könnt Ihr Eure Veranstaltung/Euer Angebot anmelden, einfach digital unter www.wonk.de!

Die Aktionswoche WONK ist ein gemeinsames Projekt von Neuköllner Initiativen, die sich für Nachhaltigkeit, Nachbarschaft und Naturerleben engagieren
Koordination: Koordinierungsstelle Umweltbildung Neukölln, Koordinatorinnen: Isabel Schmidt + Miriam Rasser
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | 0174 2493136 | www.umweltbildung-neukoelln.de | https://wonk.de/ und auf instagram

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