Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Am 18. Februar 2026 hat im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe das 1. Kiezforum 2026 stattgefunden. Der Fokus lag dieses Mal auf dem Thema Armut. Dazu gab es spannende Inputs und Diskussionen. Insbesondere wie Familien, Alleinerziehenden und Senior*innen betroffen sind, stand im Mittelpunkt. Aber auch die Auswirkungen von Armut auf die Gesundheit und das wichtige Thema Klassismus (= Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft und/oder der ökonomischen Position) kamen zur Sprache.

Eröffnet wurde das Forum mit einem Überblick zum Thema durch das QM. Das Rollbergviertel gehört zu den besonders von Armut betroffenen Gebieten in Berlin. Ein Ziel der Armutskonferenz ist es daher gewesen, im kleinen lokalen Rahmen herauszuarbeiten, wie soziale Arbeit im Kiez armutssensibel gestaltet werden und zur Förderung sozialer Inklusion beitragen kann.

Nachdem Referentinnen über die Arbeit von vier Beratungsstellen im Kiez berichtet haben, wurden die Themen in Arbeitsgruppen vertieft und anschließend die Ergebnisse im Plenum vorgestellt.

Im Gespräch zwischen Cornelia Konrad vom QM-Team und Hannes Rehfeldt, dem Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit in Neukölln, sicherte der Leiter des größten Geschäftsbereichs im Neuköllner Bezirksamt den Anwesenden zu, dass er fast alle auf dem Kiezforum formulierten Forderungen unterstütze. Insbesondere eine Seniorenfreizeitstätte im Norden Neuköllns hält er für wünschenswert, auch wenn es noch Jahre dauern werde, bis diese eröffnet. Neben Leuchtturmprojekten wie den Babylotsen und den Berliner Hausbesuchen – einem Besuchsservice für Senioren über 70 Jahre – sieht er viele Herausforderungen für Neukölln. Dazu gehören vor allem Obdachlosigkeit und Drogenprobleme.

Für 2026 sind noch zwei weitere Kiezforen geplant, die im Sommer und im Herbst stattfinden sollen.


Text: QM Rollbergsiedlung/H. Heiland, Februar 2026

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