Geflüchteten Hilfestellung für den Neustart zu geben, ist das Ziel einer Broschüre, die der Beauftragte für Integration und Migration jetzt herausgegeben hat.
Sie listet Anlaufstellen und Adressen auf, um Flüchtlinge schneller in Ausbildung und Arbeitsmarkt zu bringen.

 

broschuere fluechtlinge2015


Fünf Themenbereiche umfasst das Heft:

  • Beratung und Begleitung
  • Anerkennung von Berufsabschlüssen
  • Deutschkurse
  • Berufsorientierung sowie
  • Übergang in Ausbildung und Arbeit



Welche Angebote gibt es und an wen richten sie sich konkret?


Geflüchtete sollen möglichst rasch wieder an ein geregeltes Leben andocken können, meint Berlins Integrationsbeauftragter Andreas Germershausen: „Flüchtlinge wollen nicht auf eine fest zementierte unmündige Opferrolle reduziert werden, die sie in den Augen der übrigen Bevölkerung mehr und mehr als Belastung erscheinen lässt. Sie brauchen eine klare Perspektive, wie sie auf eigenen Füßen stehen können. Dabei kann die Broschüre Unterstützung leisten.“


Zusammengestellt wurde die Broschüre in Zusammenarbeit mit der Lenkungsgruppe „Arbeitsmarktintegration Geflüchteter“. In ihr arbeiten in Berlin unter Leitung der Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, alle wichtigen Arbeitsmarktakteure zusammen. Dazu gehören die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit (RD BB), die Industrie- und Handelskammer (IHK), die Handwerkskammer Berlin (HWK), der Deutsche Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg (DGB), die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg e.V. (UVB), die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege (LIGA) sowie verschiedene Senatsverwaltungen. Hier werden sämtliche Aktivitäten koordiniert und zusammengeführt.
Außer auf Deutsch liegt die Broschüre „Angebote für Geflüchtete in Berlin“ auch auf Arabisch, Englisch, Farsi und Französisch vor.
Sie wird an Erstaufnahmestellen, Hilfsorganisationen und Initiativen verschickt.

Außerdem gibt es das Heft kostenlos beim
Beauftragten des Senats für Integration und Migration
Potsdamer Straße 65
10785 Berlin
Tel.: 030-9017 2357
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Broschüre „Angebote für Geflüchtete in Berlin“ steht auch als Download bereit auf der Website des Integrationsbeauftragten unter:
www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/recht/index.html

 


Bewegung und Begegnung im Rollbergkiez

stadtbewegung rollbergAuf die Plätze, fertig, los: Im März starten die Sportangebote des Vereins Stadtbewegung e.V., der das Projekt "Bewegung und Begegnung im Rollbergkiez" organisiert. Das Projekt wird aus Mitteln des Programms "Soziale Stadt" finanziert, die Angebote sind deshalb für alle Teilnehmer*innen kostenlos. Das Beste: Niemand muss Befürchtungen haben, nicht "fit genug" zu sein. Die Sportangebote sind für alle geeignet, egal wie alt jemand ist oder wieviel Kilos er oder sie auf die Waage bringt. -> weiter

Was wird da gebaut? Das "Berlin Global Village" auf dem Kindl-Areal

baustellenfuehrung global villageDas Gebiet rund um den Rollbergkiez entwickelt sich zu einem kulturellen und kommunikativen Schwerpunkt in Berlin. Auf dem ehemaligen Areal der Kindl-Brauerei entsteht u.a. momentan das "Berlin Global Village", in dem zukünftig 40 entwicklungspolitische und migrantisch-diasporische Vereine arbeiten und vielfältige Angebote an eine breite Öffentlichkeit machen werden. -> weiter

Spielend die Natur entdecken

200204 Kinder knoedeln webIm Rollbergkiez standen die Winterferien diesmal auf Grün: Im Rahmen des Projektes "WunderVolles Grün - Umweltbildung in der Rollbergsiedlung" hatte an drei Tagen der Träger BAUFACHFRAU Berlin e.V. Kinder und Jugendliche zu einem Workshop und zwei Ausflügen geladen. Ausgangspunkt für die Unternehmungen war das Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe, in dem auch die meisten anderen Aktionen des Projektes stattfinden.

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Erste Sitzung des neuen Quartiersrates

Anlage Wuensche qr webDer wichtigste Bestandteil des Quartiersmanagement-Verfahrens ist die Bürgerbeteiligung. Bewohnerinnen und Bewohner sollen mitentscheiden, wo die Fördergelder aus dem Programm „Soziale Stadt“ sinnvoll eingesetzt werden. Denn die Bewohner*innen und Akteure im Kiez wissen am besten Bescheid, wo Förderbedarf besteht und welche Entwicklungen unterstützt werden sollten.
Zwei Mitbestimmungs-Gremien gibt es: die Aktionsfondsjury und den Quartiersrat. Beide Gremien werden alle zwei Jahre neu gewählt; für die Amtszeit 2020 bis 2022 fand die Wahl im September 2019 statt. Am Donnerstag, den 23. Januar 2020 hat sich nun der neu gewählte Quartiersrat zu seiner ersten konstituierenden Sitzung getroffen.

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Packt die Turnschuhe ein!

TurnschuhIn das Projektfonds-Projekt Begegnung und Bewegung im Rollbergkiez kommt gerade richtig Schwung! Im letzten Jahr startete der Projektträger Stadtbewegung e.V. eine Umfrage im Rollberg, um herauszufinden, wie die Rollberger*innen ihre Gesundheit bewerten, welchen Stellenwert Sport in ihrem Alltag hat, welche Sport- und Bewegungsangebote es bereits im Kiez gibt und welche zusätzlichen Wünsche diesbezüglich geäußert werden. Nun wurden die Ergebnisse veröffentlicht.

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