Durch die Zielgruppe erklärt sich auch, warum ausschließlich Frauen mit migrantischem Hintergrund Stadtteilmutter werden dürfen. Da in vielen Haushalten die Frauen nur geringe Deutschkenntnisse besitzen, ist es wichtig, dass die Stadtteilmütter eine Vermittlungsposition einnehmen können, um beispielsweise Kontakte zu Kitas, Schulen oder Beratungsstellen zu knüpfen.
Bei jedem Treffen wird ein anderes Thema behandelt, wobei die Reihenfolge sich nach den Bedürfnissen oder Wünschen der zu beratenden Mutter richtet. Im Normalfall fangen die Stadtteilmütter Themen wie Kita oder dem Schulsystem an. Die Themen Sexualentwicklung oder Suchtvorbeugung kommen später, wenn sich Stadtteilmutter und Mutter besser kennen.
Nach den zehn Treffen können die Mütter weiterhin Kontakt zu den Stadtteilmüttern halten: In der Turnhalle des Familienkompetenzzentrums treffen sich die Rollberger Stadtteilmütter montags zwischen 9.30 und 12.00 Uhr. Der Frauentreff im Nachbarschaftsheim, Schierker Straße 53, steht mittwochs zwischen 9.00 und 12.00 Uhr allen interessierten Frauen offen.
Träger des Projekts ist das Diakonische Werk Oberspree - Neukölln.
Kontakt: "Stadtteilmütter in Neukölln", Tel.: (030) 680 941 85





