rollberg all inclusive

Wo drückt der Schuh?
"Rollberg All inclusive" beim MoRo Seniorenwohnanlagen e.V.

Das Projekt "Rollberg All inclusive" war zu Gast bei den Senioren des MoRo Seniorenwohnanlagen e.V. Im gemeinsamen Gespräch wurde überlegt, wie die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben im Kiez verbessert werden kann.

„Rollberg All inclusive“ hat zum Ziel, "dass allen, unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft, ihren körperlichen, seelischen, geistigen Eigenschaften oder ihrer Geschlechtszugehörigkeit, die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander ermöglicht wird." (Mike Früh). Zu Beginn des Jahres wurde vom Projektträger AWO Kreisverband Südost e.V. im Quartier eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wo im Kiez die Hürden liegen, die einer gleichberechtigten Teilhabe im Wege stehen. Um die Ergebnisse zu besprechen und zu ergänzen, besuchen die Projektverantwortlichen nun Veranstaltungen und Einrichtungen, bei denen regelmäßig Rollberger Bewohnerinnen und Bewohner sowie Akteure zusammen kommen.

Im Gemeinschaftsraum des MoRo Seniorenwohnanlagen e.V. treffen sich regelmäßig Bewohner der Wohnanlagen. Zusammen mit Mike Früh und Christiane Völz diskutierten die Senioren dort über die Teilhabe von älteren Menschen am Leben im Kiez:

Mit der Situation im Seniorenzentrum in der Rollbergstraße seien die Senioren zufrieden. Problematischer gestalte sich die Situation außerhalb des Seniorenzentrums. Die Dauerbaustelle auf der Karl-Marx-Straße bspw. sei gerade für Menschen mit Gehbeeinträchtigungen ein großes Hindernis. Auch fehle es im Kiez an Treffpunkten für ältere Anwohnerinnen und Anwohner, die ohne Stufen zu erreichen seien.
Die Infrastruktur in der Umgebung sei für sie auf den ersten Blick zufriedenstellend: es gibt ein Schwimmbad, Ärzte, Theater, Kino und genügend Einkaufsmöglichkeiten. Allerdings seien die Arztpraxen oft überfüllt und würden kaum neue Patienten aufnehmen. Auch gebe es nur wenige gut erreichbare Fachärzte.
Die Senioren bevorzugen die Angebote der Seniorenbetreuung wie Tagesausflüge, gemeinsame Besuche der Urania, Dampferfahrten und ähnliches. Vereinsexterne Angebote und Einrichtungen würden hingegen kaum genutzt werden.
Von den umliegenden Parks werde lediglich der Körnerpark aufgesucht; die Hasenheide werde gemieden, weil sie, so die Meinung vieler Senioren, schmutzig sei und sich viele Drogendealer dort aufhielten. Außerdem spiele die Entfernung eine maßgebliche Rolle.
Als positiv genannt wurde, dass der Bus vor der Tür der Wohnanlage halte. Kritik übten die Senioren allerdings daran, dass nicht alle Busfahrer direkt an der Bordsteinkante hielten, so dass der Einstieg für sie nur mühsam zu bewerkstelligen sei. Zudem werde oft zu schnell angefahren, was die Gefahr von Stürzen nach sich ziehe.




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