Mit dem Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" unterstützen Bund und Länder seit 1999 die städtebauliche Aufwertung und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in benachteiligten Stadt- und Ortsteilen.

Auch die Berliner Quartiersmanagements (QM) werden aus dem Programm "Soziale Stadt" finanziert. Die Quartiersmanagements kümmern sich um den Erhalt und die Stärkung des sozialen Zusammenhaltes eines Stadtteils. Es werden unterschiedliche Projekte, Vorhaben und Maßnahmen mit einer Vielzahl von Partnern durchgeführt. Viele der Projekte erhalten zusätzliche Fördermittel von der Europäischen Union.

 

Im Jahr 2013 zeichnete die Europäische Kommission die Berliner Quartiersmanagements für ihre vorbildliche Arbeit mit dem "RegioStar" aus.

 

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Quartiersrätekongress 2016

Informationsaustausch im Abgeordnetenhaus

 

Am Freitag, den 4. März trafen sich die Berliner Quartiersräte zum Informationsaustausch im Abgeordnetenhaus. Mit dabei: die Quartiersmanagement-Teams, die auf Stelltafeln über die Projekte und Aktivitäten in ihrem Kiez berichteten.

Das Berliner Quartiersmanagement ist ein Erfolgsmodell: In 30 Quartieren konnten in den letzten Jahren wichtige Veränderungen auf den Weg gebracht werden, die die Lebensqualität und die Chancen der dortigen Bewohner verbessert haben. Angefangen bei Bildungsprojekten, über Umweltmaßnahmen bis hin zu Aktionen, die die Nachbarschaft näher zusammengebracht haben. Ein wichtiger Baustein der Quartiersarbeit ist die Mitbestimmung durch die Bewohnerschaft. Die Bewohner entscheiden im Quartiersrat und in der Aktionsfondsjury, was im Kiez gebraucht wird und in welche Projekte die Fördergelder aus dem Programm "Soziale Stadt" fließen sollen. Um einen Austausch zwischen den Aktiven zu ermöglichen und zu zeigen, was in anderen Quartiersgebieten passiert, welche Ideen dort entstehen und umgesetzt werden, lädt die Senatsverwaltung einmal im Jahr die Quartiersräte zum Quartiersrätekongress ein.

 

-> Video vom Quartiersrätekongress 2016

 

2016qr kongress 1

Die Quartiersräte im Plenarsaal

 

2016qr kongress 2

Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt (Bildmitte)

 

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Das Rollberger QM-Team vor der Rollberger Info-Tafel: Norma Prange (li.) und

Firdaous Fatfouta-Hanka (re.)

 

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Aktueller Hinweis der Bundestransferstelle Soziale Stadt:

Die Bundestransferstelle Soziale Stadt weist aktuell auf folgende Programme, Aufrufe und einen Wettbewerb hin: Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP), „Passgenaue Besetzung – Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen", "Bildung integriert", Aufruf an Quartiere mit einem hohen Wohnnachfragedruck, an Quartiere die ökologische und soziale Maßnahmen der Stadtgestaltung integrieren sowie den Bundeswettbewerb „Gesund älter werden in der Kommune – bewegt und mobil“.
-> Detaillierte Infos

 

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